"Sparstrumpf der Kinder wird nicht genommen"
Benneter verteidigt Kürzungen bei Kindersparbüchern

SPD-Generalsekretär Benneter hat die Anrechnung von Vermögen der Kinder auf das künftige Arbeitslosengeld verteidigt. Es gehe aber nicht darum, Töchtern und Söhnen den Sparstrumpf zu nehmen, sagte er.

HB BERLIN. In der Diskussion über den Umgang mit Kindersparbüchern beim Arbeitslosengeld II hat der Generalsekretär der SPD, Klaus Uwe Benneter, auf die Notwendigkeit dieser Maßnahme hingewiesen. Es gehe nicht darum, «Kindern ihren Sparstrumpf zu nehmen», sagte Benneter dem Bonner «General-Anzeiger». Es müsse aber verhindert werden, dass vorhandenes Vermögen der Eltern zu Lasten der Gemeinschaft auf Kosten der Kinder verschoben werde.

Mit Blick auf den Streit um die Auszahlungsmodalitäten bekräftigte der Generalsekretär die Ankündigung von Parteichef Franz Müntefering, der angedeutet hatte, dass der bisher für Anfang Februar geplante Termin für die erste Auszahlung des neuen Arbeitslosengeldes II korrigiert werde. Über das genaue Verfahren solle «in der zweiten Augusthälfte» entschieden werden, sagte Benneter.

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