SPD dementiert Gerüchte
Steinmeier als Platzeck-Nachfolger? „Bullshit“

Thomas Oppermann kann Klartext: Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD wies Spekulationen, Frank-Walter Steinmeier könnte den Job des Ministerpräsidenten von Brandenburg übernehmen, vehement zurück.
  • 4

BerlinDie SPD hat Medienspekulationen über einen möglichen Wechsel von Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier auf den Ministerpräsidenten-Posten in Brandenburg zurückgewiesen. „Bullshit“, sagte der Parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer im Bundestag, Thomas Oppermann, am Mittwoch in Berlin zu einem entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung. Grund der Spekulationen sind neue Sorgen um den Gesundheitszustand von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD). Er hatte einen leichten Schlaganfall erlitten und auch zuvor schon mehrfach mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. 2006 hatte Platzeck nach zwei Hörstürzen den SPD-Bundesvorsitz abgegeben.

„Frank-Walter Steinmeier ist Fraktionsvorsitzender und bleibt das“, sagte Oppermann. „Die Geschichte mit Brandenburg ist von allen Beteiligten dementiert worden.“ 2014 wird in dem Bundesland ein neuer Landtag gewählt. Steinmeier führt bei der Bundestagswahl die dortige Landesliste an und kandidiert im Bundestagswahlkreis 61 (Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und Brandenburg an der Havel).

Bisher hat Steinmeier noch nicht öffentlich erklärt, was er nach der Bundestagswahl am 22. September machen will – letztlich hängt das sehr stark vom SPD-Ergebnis ab. Er hat wiederholt seine Freude am Fraktionsvorsitz unterstrichen. Er könnte aber im Fall einer Regierungsbeteiligung auch erneut Minister werden. Parteichef Sigmar Gabriel werden auch Ambitionen auf den Fraktionsvorsitz nachgesagt – allerdings gilt Steinmeier bei vielen SPD-Abgeordneten als beliebter.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " SPD dementiert Gerüchte: Steinmeier als Platzeck-Nachfolger? „Bullshit“"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • IN EINER DEMOKRATIE WÜRDEN NUR die Brandenburger den NACHFOLGER sich WÄHLEN .
    IN DEMOKRATUR GIBT PARTEIFÜHRUNG , NACH PARTEIENGESETZ NICHT GEWÄHLTE SEIN MÜSSEN ( NUR GEWÄHLTE MÜSSEN sich WIEDER WÄHLEN LASSEN IN DEN HINTERZIMMERN ), ES VOR ODER " WER " ???

    ABER wer NICHT SIEHT und MIT SPEKULIERT , HAT NICHT VERSTANDEN , DAS ES NICHTS MIT DEMOKRATIE ZU TUN HAT und er SO selber MITMACHT .


    ATHEIST Frank Frädrich sich Gott und Gott IST ANTIZIONIST UND SOWAS VON SOUVERÄN

  • Die Thronfolgerin Nahles verschmilzt dahin, aber gemach, Siggi wird das Ding noch ru(h)mdrehen. Die Wartezeit bis dahin, wird jedem durch die täglichen Wasserstandsmeldungen in Form von Umfragen jeglicher Art versüßt. Tatsächlich sz=ß gibt es noch auf meiner Schweizer Tastatur. Nicht möglich, doch die Tasten sind hervorragend für solche Späße gedacht.

  • Oppermann sagt....
    Wer ist Oppermann, was der denn schon an politischen Sachverstand und Können zu bieten?

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%