Erst No-GroKo, jetzt doch Gespräche mit der Union: Nach dem Zickzack-Kurs rechnet die Basis auf dem SPD-Parteitag mit der Parteiführung ab. Besonders Juso-Chef Kühnert sorgt mit seiner Rede für Aufsehen.

Kommentare

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  • Die Partei ist an einem Punkt wo sie sich neu orientieren sollte.

    Langfristig hat sich die SPD dadurch überflüssig gemacht weil die Partei nicht mehr die Interessen ihrer traditionellen Zielgruppe der "Kleinen Leute" vertritt. Die "Kleinen Leute" sind Hauptopfer einer von der SPD propagierten Umvolkung. Ökoreligiöse Ziele wie die Abschaffung einer preiswerten, unterbrechungsfreien Stromversorgung, oder des Autos für Jedermann sind es auch nicht.

    Mittelfristig wurde der SPD dadurch Schaden zugefügt dass Fr. Merkel`s CDU die meisten der Themen der SPD gleichfalls vertritt.

    Die Visionen des Herrn Schulz, noch mehr Umverteilung, noch mehr europäische Umverteilung, mehr "Klimawandel", noch mehr Umvolkung sind nicht originell und sind nicht im Interesse der "Kleinen Leute" oder irgendjeman anderem im Land.

  • @ Enrico Caruso07.12.2017, 18:38 Uhr

    "Man fragt sich: Was sind das für Leute, diese rund 20%."

    Na, sofern sich diese Leute überhaupt noch mit Politik beschäftigen, sollten das Wähler sein, die mit der Abschaffung der vorhandenen Rest-Souveränität Deutschlands in Richtung eines demokratisch nicht legitimierten, von Lobbyisten kontrollierten Bürokratiemonstrum namens EU im,grunde ganz konform gehen....

    :)

  • Schulz sollte sich nicht für die "bittere Niederlage" entschuldigen, sondern lieber dafür, dass es ihn überhaupt auf der Bildfläche gibt! Hätte Berlusconi nicht mal seinen Namen vor laufenden Kameras ausgesprochen, wäre er hier noch immer unbekannt.

    Und mit sowas wie dem ist die SPD immerhin zweitstärkste Partei geworden!
    Man fragt sich: Was sind das für Leute, diese rund 20%? Wie kommen die zu so einer Wahlentscheidung? Was treffen die sonst so für Entscheidungen im Leben? Können die nicht lesen, nicht schreiben? Sind die nie nüchtern im Kopf? Kann denen nicht irgendwie geholfen werden?

  • GroKo: um den Preis der bayerischen SPD?
    ‪Was niemand in der SPD - jedoch sicherlich die CSU - auf dem Schirm hat: eine Beteiligung der CSU an einer Bundesregierung mit der SPD schädigt massiv die bayerische SPD, wg der dann geforderten "Zurückhaltung" der SPD in Bayern! Das war in der Vergangenheit so! Das wird auch in Zukunft so sein! Das geht dann in Richtung 10%! ‬Wer will das?
    ‪http://youtu.be/0zSclA_zqK4‬

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