SPD-Generalsekretär
Heil fordert Mitbestimmung bei Weltkonzernen

Der neue SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat die Ausweitung der betrieblichen Mitbestimmung auf international tätige Unternehmen gefordert.

dpa KÖLN. Dabei gehe es nicht darum, das deutsche Modell 1:1 umzusetzen, sondern in weltweit agierenden Konzernen Mitbestimmung überhaupt zu ermöglichen, sagte Heil im Deutschlandfunk. Kluge Unternehmer wüssten, dass Mitbestimmung auch zum unternehmerischen Erfolg beitragen könne. Es gebe deutsche Beispiele erfolgreicher Unternehmen, die das erkannt hätten.

Für den deutschen Arbeitsmarkt lehnte Heil betriebliche Bündnisse für Arbeit ab. Für die SPD sei es wichtig, dass die Tarifautonomie unangetastet bleibe, zumal die auf betrieblicher Ebene nötige Flexibilität schon heute tausendfach Realität sei. Die Gewerkschaften dürften nicht in einem zentralen Punkt ihrer Arbeit geschwächt werden, bei der wirksamen Interessenvertretung auf Augenhöhe mit den Arbeitgebern.

Die im Koalitionsvertrag mit der Union vorgesehenen Gespräche mit den Tarifvertragsparteien kann sich Heil auch als „makroökonomischen“ Dialog zwischen Tarifpartnern, Banken und Bundesregierung vorstellen, um über Maßnahmen zur Konjunkturbelebung zu sprechen.

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