SPD-Generalsekretärin Fahimi
Merkel soll für Ende der Grexit-Debatte sorgen

„Die Entscheidung ist getroffen, nun müssen sie alle mittragen“: SPD-Generalsekretärin Fahimi apelliert an die Kanzlerin, die Grexit-Debatte zu beenden. Sie sei indes über einen Verhandlungsführer in Brüssel „irritiert“.
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BerlinSPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi erwartet von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), dass sie für ein Ende der Debatte über ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone sorgt.

„Ich gehe davon aus, dass Frau Merkel natürlich darauf hinwirken wird, dass diese Spekulationen um einen vielleicht doch noch möglichen und temporären „Grexit“ jetzt beendet werden“, sagte Fahimi am Montag in Berlin. „Das schadet sonst der politischen Führung unseres Landes.“ Beschädigt werde andernfalls auch die gemeinsame Linie, die man mit Frankreich für Europa gefunden habe.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte in den vergangenen Tagen mehrfach einen zeitweisen Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone als mögliche Option zur Lösung der Krise genannt - auch nachdem sich die Beteiligten bereits auf neue Verhandlungen über ein Hilfspaket für Griechenland verständigt hatten.

Fahimi zeigte sich „irritiert“ über Schäubles Äußerungen. „Die Entscheidung ist getroffen und nun müssen sie alle mittragen.“ Sie könne nur jedem Regierungsmitglied raten, keine weiteren Zweifel an der getroffenen Vereinbarung zu schüren.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Fahimi fordert: Merkel soll die Debatte für beendet erklären
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    Das fordert auch Siggi Pop und Stegner.

    Beschädigt werde andernfalls auch die gemeinsame Linie, die wir (die SPD) mit Frankreich für Europa gefunden haben.
    Wir fordern die Schulden- und Transferunion, Eurobonds, einen Schuldenschnitt für Griechenland und bedingungslose "Hilfskredite".

  • Die Quotentrulla der SPD redet meißt von Dingen die sie nicht versteht und dann wenn es unnötig ist.
    Schön ist hier eine Debile vor sich hinsabbernde Bereicherungstante zu sehen welche sich bereits im geistigen Lummerland bewegt.
    Schlimm zu sehen was der Alkohol so aus Menschen macht. Aber Alkoholabhänigkeit oder eine noch nicht ganz überwundene (Schulz- Juncker etc. scheint ein Einstellungskriterium zu sein um solche Posten zu bekommen.

  • „Die Entscheidung ist getroffen, nun müssen sie alle mittragen“:
    Übersetzung:
    Wir haben entschieden, nun müsst ihr (Bürger) nur noch zahlen (bzw. erst haften).
    Weiter ist festzuhalten, dass nach Zahlung der dritten Hilfszahlung an GR diese nun benutzt wird eine jetzt fällige Schuld beim ESM und die bislang nicht bezahlte Tranche an den IWF nachträglich auszugleichen.
    Wer auch nur ein ganz klein wenig Denken kann; so kann GR nie auf eigene Füße gestellt werden.

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