SPD gewinnt deutlich hinzu
Union bricht in der Wählergunst ein

Die Union muss nach mehreren Wochen interner Querelen große Stimmenverluste hinnehmen.

HB KÖLN. 38 Prozent würden derzeit CDU und CSU wählen, ein Minus von 5 Punkten, ergab eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-„Morgenmagazins“ (Freitag). 31 Prozent würden sich für die SPD entscheiden (plus 5 Punkte), 12 Prozent für die Grünen (minus 1), 8 Prozent für die FDP (plus 1), 5 Prozent für die PDS (minus 1), 6 Prozent für sonstige Parteien (plus 1). Mit zusammen 46 Prozent hätten Union und FDP damit zur Zeit keine Mehrheit mehr gegenüber SPD, Grünen und PDS (insgesamt 48 Prozent).

Wie die Umfrage weiter ergab, sehen die meisten in CSU-Chef Edmund Stoiber (34 Prozent) den schärfsten Rivalen der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel im Unionslager. Bei der Frage nach innerparteilichen Widersacher von CDU-Chefin Merkel nannten 30 Prozent den scheidenden finanzpolitischen Sprecher der Unionsfraktion, Friedrich Merz, 10 Prozent den hessischen Regierungschef Roland Koch, 8 Prozent Unionsfraktionsvizechef Wolfgang Schäuble und 2 Prozent den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff.

Gefragt wurde auch nach der Rolle der Politik bei den laufenden Krisen großer Konzerne wie Opel und Karstadt. Dabei äußerten 52 Prozent die Meinung, die Politik sollte bei Krisen von angeschlagenen Konzernen zwischen Managern und Betriebsräten vermitteln. 31 Prozent der Befragten vertraten die Ansicht, die Politik solle sich bei solchen Problemen völlig raushalten. Nur 15 plädierten dafür, die Regierung sollte durch finanzielle Hilfen versuchen, die Konzerne zu unterstützen.

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