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Diskussion: Kommentare zu: Steinbrück beklagt sich über geringes Kanzler-Gehalt

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 29.12.2012, 12:46 Uhrleser

    Fast könnte man annehmen, der SPD-Kanzlerkanidat will nicht Kanzler werden.
    Veständlich einerseits - erstaunlich andererseits.

    • 29.12.2012, 15:34 Uhrpetervonbremen

      In der Tat - erstaunlich. Mensch Peer, hast wieder einen Kuhfladen gefunden ;-)
      Wer Politiker geworden ist um Geld zu verdienen, der sollte bitteschön möglichst schnell seinen Hut nehmen (schade, macht ja doch keiner von denen, na schreiben wir mal, mindestens 50% dieser Spezies ist geldgeil).
      Allerdings wäre ich auch dafür, die Gehälter der Politiker deutlich zu erhöhen, die Ruhestandsregelungen an die von Normalbürgern anzupassen, keinerlei Nebenbeschäftigungen zuzulassen und ein Arbeitsverbot für 24 Monate nach Ausscheiden aus der Politik. Während dieser Zeit Fortzahlung von 50% der letzten Bezüge, mindestens aber 2.000,- € netto. Ok Stammtischparolen, aber ein Denkansatz.

    • 29.12.2012, 22:52 Uhrleo

      Bin Ihrer Meinung. so blöd kann der doch bei aller Hitzköpfigkeit nicht sein. Der will nciht Kanzler werden, womöglich im Vorfeld abgesprochen.

      Was spricht eigentlich dagegen, dass wir bei Wahlen manipuliert werden? Das good guy - bad guy-Spiel ist anderweitig ja schon lange erfunden.

    • 29.12.2012, 23:53 Uhrdemokrat1

      ich wäre durchaus dafür die lieben Politiker leistungsbezogen zu bezahlen - bei Schlechtleistung aber auch in die Haftung zu nehmen. Mal sehen, ob sie dann immer noch so über Kompetenz und Entlohnung lamentieren. Allerdings müssen unsere Politiker auf der anderen Seite auch froh über die "geringe" Entlohnung sein, denn würden sich bei besseren Verdienstchancen wirklich kompetente Leute um Positionen in der Politik bemühen, könnten unsere Volksvertretungsschwachmatiker geschlossen einpacken und im Unterhemd mit der Flasche Bier zuhause auf dem Sofa sitzen und Talkshows schauen.
      Wenn dann noch über die immense Arbeitsbelastung geklagt wird, muss ich mich doch angesichts der leeren Bänke in unseren Parlamenten, den vielen Nebeneinkünften, veröffentlichten Büchern, Rednerhonoraren und all den Annehmlichkeiten vom Fahrer bis zum Büro mit Sekretariat (alles steuerfrei) doch wirklich wundern. Evtl. sollte zur Kontrolle die Stechuhr im Bundestag eingeführt werden.
      Im allgemeinen erwecken unsere lieben Volksvertreter eher den Eindruck "faulen Packs", das sich geflissentlich die eigenen Taschen füllt. Sorry, aber für das Volk spricht dort schon lange keiner mehr (Fraktionszwang, Linientreue, Lobbyismusbüros, etc.). In der Regel finden sich - soviel sei zum Thema Kompetenz noch angefügt - ohnehin nur Sozialpädagogen, Lehrer, freigestellte Beamte, Dauerstudenten und ähnliches im Parlament. Soviel wie dort könnten sie im wirklichen Leben nie verdienen.

    • 30.12.2012, 10:22 UhrEwerk

      @Leser
      Sie könnten damit recht haben, das er gar nicht will. Nach Steinbrücks Besuch bei den Bilderbergern ist allen klar, dass Steinbrück zum Kanzlerkandidaten gekürt wurde. Und auch von seiner Partei aufgestellt ist. Nur Arbeiten die hinterlistigen elitären Bilderberger anders. Kurz vor dem unrühmlichen Abgang eines Herrn Schröders als Bundeskanzler, war auch dieser bei den Bilderbergern eingeladen. Und hat das Wahlkampfdebakel bis zum Schluss durchgezogen. Verlogen und korrupt (Gazprom) bis zum Schluss.
      Mich würde es nicht wundern wenn ein Herr Steinbrück nur als Plazebokandidat zu Fr. Merkel fungieren sollte, und nach verlorener Wahl sich wie Roland schnell auf einen lukrativen Posten in der freien Wirtschaft verpfeift. Und dazu muss er sichern, dass er die Wahlen nicht gewinnt. Sonst stünde er ja in der Pflicht. Ein Kanzleramt ist Dienst am Vaterland und kein Managerjob.

  • 29.12.2012, 12:55 UhrMikeM

    Steinbrück bekommt seinen Hals nicht voll. Zwar mag ein Sparkassendirektor mehr verdienen - er leistet aber auch mehr. Vorallem hat noch kein Sparkassendirektor unserem Land so massiven Schaden zugefügt wie diese Bundeskanzlerin.

    • 31.12.2012, 10:36 UhrB.Giertz

      Demzufolge haben Sie also schon Erfahrungen in beiden Berufen gesammelt .....

  • 29.12.2012, 13:04 UhrOekonomix

    Steinbrück der Wunderwuzzi

    Mitglieder des Bundestages arbeiteten fast 7 Tage die Woche, durchschnittlich 12 bis 13 Stunden, meint Steinbrück. Daneben hielt er dutzende Vorträge, schrieb Bücher und diente noch als Aufsichtsrat bei Thyssen-Krupp. Ich hoffe, dass er seiner Frau und seinen Kinder auch noch ein guter Familienvater ist. Kein Normalsterblicher kann so viel leisten.

    Angesichts seines leicht verdienten Geldes im Aufsichtsrat und bei seinen Vorträgen ist es verständlich, dass Steinbrück das Augenmaß verloren hat.

  • 29.12.2012, 13:12 UhrBuerger

    Der Mann ist soviel Sozialist, wie ich eine Strickomi bin.
    Was er nicht versteht:
    Bundeskanzler zu sein ist eine Ehre. Eine Möglichkeit in die Geschichte einzugehen. Man macht sowas doch nicht wegen Geld. Man will etwas verändern, gestalten, verbessern.
    Daß Frauen in Deutschland unterbezahlt sind mag gut sein, aber Frau Merkel wäre nicht mein erstes Beispiel.
    Zitat: "Auch Bundestagsabgeordnete seien nicht überbezahlt" - aber auch nicht unterbezshlt. Wenn ich die Bundestagsdebatten verfolgte, gab es vor allem immer eines: Leere Sitze.
    Und war es nicht Herr Steinbrück, der sich stets gern im Bundestag entschuldigen ließ, um anderswo 25.ooo EUR aus einer Stadtkasse abzuholen???
    Welch ein Pharisäer! Der Mann ist absolut verachtenswert.

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