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SPD-Kanzlerkandidat: Steinbrück setzt auf Gleichberechtigung

Peer Steinbrück betreibt Imagepflege bei Frauen und den Grünen: Sein Wahlkampf-Kompetenzteam soll paritätisch besetzt werden und er sieht die Grünen als „gleichberechtigte Partner“ in einer gemeinsamen Koalition 2013.

Peer Steinbrück, Kanzlerkandidat der SPD, versucht bei Frauen und dem Wunschkoalitionspartner zu punkten. Quelle: dpa
Peer Steinbrück, Kanzlerkandidat der SPD, versucht bei Frauen und dem Wunschkoalitionspartner zu punkten. Quelle: dpa

Dortmund/Passau/BerlinSo viele Frauen wie Männer: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück möchte mit einem paritätisch besetzten Kompetenzteam in den kommenden Bundestagswahlkampf ziehen. „Ein Kompetenzteam könnte nach dem Wahlprogrammparteitag der SPD vorgestellt werden“, sagte Steinbrück den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ (Samstagausgabe). „Es sollte paritätisch mit Frauen und Männern besetzt sein. Es müsste sich nicht an klassischen Ressortzuständigkeiten orientieren.“

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Im Wahlkampf werde die SPD deutlich machen, dass sie eine andere Gesellschaftspolitik wolle als die jetzige Bundesregierung. „Wir nehmen uns der konkreten Probleme der Menschen an: hohe Energiepreise und Mieten, schlecht bezahlte Arbeit, ungleiche Löhne für Männer und Frauen, Alterssicherung und Bildung.“ Dies alles seien Themen, um die sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht kümmere.

Mutation zum Sozialpolitiker Die Verwandlung Peer Steinbrücks

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Konkret wurde der Kanzlerkandidat bei den Plänen gegen die Wohnungsnot in den Städten. Mieterhöhungen für Neumieter müssten demnach begrenzt werden. „Es geht nicht an, dass bis zu 30 Prozent mehr bei Neuvermietung verlangt werden und dadurch das gesamte Mietniveau noch weiter nach oben verlagert wird.“ Mieterrechte müssten gestärkt statt eingeschränkt werden, sagte Steinbrück.

Handelsblatt Business-Monitor zum Download Wirtschaft misstraut Steinbrück

Die Handelsblatt-Business-Monitor zeigt: Deutsche Führungskräfte trauen SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bei der Wirtschaftskompetenz weit weniger zu als Merkel. Alle Details zum Nachlesen.

Der SPD-Kanzlerkandidat schilderte seine Vorstellung der möglichen künftigen Machtverteilung zwischen seiner Partei und dem Wunschkoalitionspartner, den Grünen. In einer rot-grünen Koalition nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr würden nach Angaben von Peer Steinbrück „gleichberechtigte Partner“ sitzen. „Keiner wird den anderen über den Tisch ziehen“, sagte Steinbrück der „Passauer Neuen Presse“ (Samstagsausgabe) mit Blick auf den möglichen Koalitionspartner. Aber die SPD werde ihr größeres Gewicht einbringen, ohne dass das als anmaßend gesehen werde.

Fitschen trifft Steinbrück Der Banker und sein Bändiger

Auf einem Symposium trifft Steinbrück auf Fitschen. Eine Bankenschelte hätte sich angeboten.

Auf einem möglichen Grünen-Finanzminister Jürgen Trittin will sich der SPD-Kandidat noch nicht festlegen: „Darüber reden wir, wenn es so weit ist. Vor der Wahl Posten zu verteilen, käme bei niemandem gut an.“

Peer Steinbrück

Doch Steinbrück übte auch scharfe Kritik an der amtierenden Regierung und ihrer Rüstungspolitik: „Es ist skandalös und hoch gefährlich, dass Deutschland zum drittgrößten Waffenexporteur geworden ist“, sagte Steinbrück der „Passauer Neuen Presse“ (Samstagausgabe). „Wir exportieren auch in Spannungsgebiete und Regionen, die die Menschenrechte nicht achten.“

Im Falle eines Wahlsiegs würde er bei den Rüstungsexporten anders agieren. „Eine rot-grüne Regierung unter meiner Führung würde den Hebel bei Waffenexporten umlegen“, betonte Steinbrück.

 

  • 22.12.2012, 22:55 UhrMaidag

    Er kann sich die Mühe sparen. Den wählt doch sowieso keiner, der noch bei Trost ist. Als Politiker ist man sauber oder Saubär oder wie sagt man im Norden: Schweinigel. Was dazwischen geht nicht, schon gar nicht als Kanzler. Ein solcher kauft sich was er braucht aber läßt sich nicht kaufen. Wer zahlt schafft eben an, zahlen tun es ja sowieso andere. Wer sich aber anbaggern läßt, wie er, der wird mit einem Ring in der Nase durch die Manage gezogen, wie er jetzt. Vielleicht hat er ja seine Lage falsch eingeschätzt, aber aus der Nummer kommt er nicht mehr raus. Und im übrigen: Wozu soll ich denn um Himmels willen die SPD wählen? Die sagt doch zu allem Ja und Amen, was von Merkel und Schäuble kommt. Da könne mer auch gleich die Originale behalten. Er kann's eben doch nicht, allem Greisengesabber zum Trotz.

  • 22.12.2012, 22:09 Uhrizibizi

    der SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück,
    sieht die GRÜNEN als „gleichberechtigter Partner“?

    die GRÜNEN sind eine hochgefährliche Gruppierung,
    die für alle schweren Nachteile in diesem Land die Verantwortung tragen,
    ob diese treib-jagt zur „Energiewende“ AKW Ausstieg, irrationale Windkraftparks, mit massive Erhöhungen der Energiekosten,
    ob diese direkten und indirekten Verantwortungen zu den Blockadehaltungen um S21, Kraftwerksbau, Startbahnen, Nukleare Dauerlager(Zwischenlager)
    ob restriktiver Zwänge wie Rauchverbot, Glühlampen (zu Giftlampen), die Massenzuwanderung in den Sozialapparat, Zerstörung des Bildungswesens in unserem Land
    und-und-und!!

    Die ALLE Kriegshandlungen der letzten 20 Jahre,
    explizit unterstützt hatten,
    nachweislich in Regierungsverantwortung mit Betrug durch Videomaterial-Falschaussagen-Manipulationen den Bürger die Notwendigkeit verkauften, bis hin zu Befürwortung von Völkerrechtsverbrechen, Kriegsverbrechen von Kriegshandlungen die zu örtlichen höherer Nuklearer Verseuchung, mit zig 1.000er schwerst Missgebildeter Säuglinge, messbar als in Tschernobyls-Super-Gaus Atomtod!

    Die GRÜNEN, die höchst gefährliche 8% Kleinpartei,
    die mit ihren totalitaristischen Zielen, der restriktiven Zwangsanordnungen gegen Bürger und Gesellschaft, gegen Land und Verfassung ausgerichtet sind.

    Sie,
    SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück, erklären DIE zum „gleichberechtigter Partner“?

    warum?
    wegen deren Nähe zu Übersee?
    Der hinterlegten Konto Nr. bei Stars & Strips, dem sicheren Protegé, dem bereits ausgewählten und verteilten Positionen, höchst Medien Sicherheits-Unterstützt wie Fukushimas wundersame Wende in des Kanzlers Hirn, der Stachel des PR-Verlust gesteckt aus den Chefredaktionsetagen alla „Dieckmanns und Co“ die Hymne klingt „The Star Spangled Banner”?

    Oder auch aus Verachtung
    diesem Nazi Land & Leute gegenüber?

  • 22.12.2012, 16:22 UhrPaul7744

    Ich finde das toll, Steinbrücks Idee mit der Gleichberechtigung. Ich mache sofort mit. Ich beantrage 50000 Euro für einen Labervortrag bei den Bochumer Stadtwerken. Ist es vorteilhaft, wenn ich vorher SPD-Genosse werde?
    Gauck ist - so meine ich - nicht SPD-Mitlied. Hat er deshalb nur 25000 Euro für seine Predigt bekommen?
    Ich bitte um Beratung.

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