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SPD-Kanzlerkandidat: Steinbrücks Fettnäpfchen

Peer Steinbrück möchte Kanzler werden – eigentlich. Doch irgendwie will es dem SPD-Kandidaten nicht gelingen, Sympathien zu gewinnen. Nicht nur im Wahlkampf tappt er von einem Fettnäpfchen ins nächste. Ein Überblick.

Quelle: WirtschaftsWoche OnlineBild 4 von 10

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung attestierte Steinbrück seiner Gegnerin Angela Merkel (CDU) einen Sympathievorsprung. "Angela Merkel ist beliebt, weil sie einen Frauenbonus hat", sagte Steinbrück der FAS. Das klang nicht nur nach der beleidigten Ausrede eines Kandidaten, der sich damit schon als künftigen Verlierer outet, sondern war auch nicht feinfühlig - und das zu einer Zeit, in der viele Frauen darum kämpfen müssen, ihren Beruf mit der Familie in Einklang zu bringen.

Bild: dpa