SPD-Präsidium stellt sich hinter Maas
Schröder will lieber nach vorne schauen

Am Tag nach der Wahlniederlage im Saarland hat sich das SPD-Präsidium hinter den Spitzenkandidaten Heiko Maas gestellt.

HB BERLIN. Maas habe nach einhelliger Meinung der SPD-Spitze einen engagierten Landtagswahlkampf geführt, sagte Generalsekretär Klaus Uwe Benneter am Montag nach der Sitzung des Gremiums in Berlin.

Bundeskanzler Gerhard Schröder forderte seine Partei auf, jetzt nach vorne zu schauen. Offenbar mit Blick auf das Verhalten des ehemaligen Parteichefs Oskar Lafontaine, der sich wiederholt gegen die Reformpolitik von Schröder gestellt hatte, sagte der Kanzler, der Wahlkampf sei ganz entschieden gegen die Bundesregierung und auch gegen ihn selbst geführt worden.

Benneter kritisierte Lafontaines Verhalten als „unsolidarisch“. Laut Benneter gab es im Präsidium aber keine Kritik an Maas, der sich von Lafontaine im Wahlkampf beraten lassen hatte. Mit Blick auf die Landtagswahlen am 19. September in Sachsen und Brandenburg rief der Generalsekretär seine Partei auf, jetzt nicht „panisch“ zu reagieren.

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