SPD
Struck will Platzeck als Kanzlerkandidaten

Für Peter Struck steht der Herausforderer von Angela Merkel bei der nächsten Bundestagswahl bereits fest. Drei Jahre vor dem nächsten regulären Urnengang hat sich der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für Parteichef Matthias Platzeck als Kanzlerkandidat stark gemacht. „Er ist die Nummer Eins", sagte Struck.

HB BERLIN. Es sei für ihn selbstverständlich, dass „die Nummer Eins der SPD“ das erste Zugriffsrecht auf die Spitzenkandidatur habe, sagte Struck der „Berliner Zeitung“. Ein Wechsel des brandenburgischen Ministerpräsidenten ins Bundeskabinett sei nicht nötig. „Der Parteivorsitzende der SPD wird das Profil der SPD schärfen, in den Wahlauseinandersetzungen der nächsten Jahre und auch in der Debatte um das Grundsatzprogramm. Regieren muss er jetzt noch nicht“, erklärte Struck.

Platzeck hatte den SPD-Vorsitz Mitte November übernommen, geriet aber nach kurzer Zeit intern in die Kritik. Ihm wurde angelastet, die Partei nicht geschlossen genug zu führen und keinen klaren Kurs vorzugeben.

Es werde darum gehen, die Menschen vor der Bundestagswahl 2009 nach dann vier Jahren großer Koalition davon zu überzeugen, „dass es noch Unterschiede zwischen den Parteien gibt“, sagte Struck. Er versicherte, die SPD werde Bundeskanzlerin Angela Merkel bis zu diesem Zeitpunkt unterstützen. „Sie hat die Verpflichtung, das Land ordentlich zu regieren. Und wir haben die Verpflichtung, ihr zu helfen. Das tun wir nach Kräften.“ Merkel mache einen ordentlichen Job.

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