SPD verharrt in Umfrage auf Allzeittief
Für die Union geht es weiter abwärts

Nach einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD würden bei der Bundestagswahl derzeit nur noch 44 % der Deutschen die Union wählen. Im Vergleich zum Vormonat sei dies ein Verlust von einem Prozentpunkt, berichtete die ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ am Freitag.

HB BERLIN. Anfang des Jahres hatte die Union noch bei 50 % gelegen. Als Ursache für die derzeitige Schwäche der Union sehen die Wahlforscher die Diskussion um eine Lockerung des Kündigungsschutzes.

Die SPD stagniert der Umfrage zufolge auf ihrem Allzeittief von 23 %. Die Grünen erhalten unverändert 13 % der Stimmen, die FDP verbessert sich von sieben auf 8 %, und die PDS bleibt bei 7 %. Bemerkenswert ist vor allem die Zustimmung in den neuen Bundesländern: 27 % der Ostdeutschen würden derzeit PDS wählen, womit die Linkssozialisten dort ihren Stimmenanteil innerhalb eines Jahres verdoppeln konnten. Für die repräsentative Untersuchung waren 1500 Personen befragt worden.

75 % der Befragten bezweifeln, dass durch weniger Kündigungsschutz mehr Arbeitsplätze entstehen würden. Unverändert stark ist aber auch die Kritik an der Bundesregierung: 70 % halten eine Kabinettsumbildung für notwendig. 30 % der Befragten fordern eine Ablösung von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), aber auch Finanzminister Hans Eichel (28 %) und Verkehrsminister Manfred Stolpe (23 %) stehen weit oben auf der Liste.

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