SPD-Vorsitzender Stegner
Chancen für Linksbündnis schwinden nach Gysi-Rückzug

Gregor Gysi hat seinen Rückzug angekündigt - laut dem SPD-Vorsitzenden Stegner gerät damit ein Linksbündnis in Gefahr. Grüne kritisieren mangelnden Regierungswillen bei der Linken.
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Düsseldorf/BerlinNach der Rückzugsankündigung von Linksfraktionschef Gregor Gysi sieht der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner die Chancen für ein Linksbündnis schwinden. "Die Linkspartei wird es ohne ihn sehr schwer haben, sich auf der Bundesebene von der Fundamentalopposition hin zu einem potentiellen Koalitionspartner zu entwickeln", sagte Stegner der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Gysi sei "sicher einer der klügsten Kollegen aus Konkurrenzparteien", fügte Stegner hinzu.

Der 67-jährige Gysi hatte am Sonntag bei einem Linken-Parteitag in Bielefeld angekündigt, dass er im Herbst nicht mehr für den Fraktionsvorsitz kandidiere. Die Zeit sei gekommen, das Amt "in jüngere Hände zu legen", sagte Gysi vor den Delegierten.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter erklärten am Sonntag in Berlin, Gysi habe versucht die Widersprüche der Partei aufzulösen. "Dennoch hat die Linke bis heute nicht geklärt, welchen Kurs sie einschlagen will: Bleibt sie bei der Daueropposition oder will sie regierungsfähig im Bund werden?", kritisierten Göring-Eckardt und Hofreiter. Die Signale auf dem Parteitag der Linken machten "jedenfalls bislang keinen Aufbruch deutlich". "Zur Demokratie gehört auch Verantwortung und Gestaltungsanspruch", mahnte die Fraktionsführung der Grünen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " SPD-Vorsitzender Stegner: Chancen für Linksbündnis schwinden nach Gysi-Rückzug "

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  • Die Linke ohne Gysie wird es nun sehr schwer haben.
    Denn die linken Sektierer werden nun die Macht übernehmen. Diee kommen vorrangig aus dem Westen. Es war damals ein Fehler mit der WASG zusammen zu gehen, denn das sind Sektierer, kommen zum großen Teil aus den alten kommunist. Parteien oder kommunist. Plattformen.

  • Chancen für Linksbündnis schwinden nach Gysi-Rückzug

    Ein Segen für Deutschland und Europa.
    Ja es ist noch stets die SED, denn die ist nie aufgelöst oder abgewickelt worden, sondern nur zig mal UMBENANNT worden, ein Schelm der Böses dabei denkt.

  • "SED Nachfolgepartei PDS" Es ist nicht die "Nachfolgepartei", es IST die SED, mehrfach umbenannt und 1990 leider nicht enteignet!! Die klassenkämpfen und agitieren auch heute noch mit Vermögen aus Ostzonenzeiten! P.S. Dem auf dem Bild sieht man seine...Intelligenz wenigstens schon aus größerer Entfernung an...! (:

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