Spediteure: Impulsgeber ist nicht lieferbar
Neuer Streit um die Lkw-Maut

Der nur schleppende Einbau von Maut-Geräten in die Lastwagen entwickelt sich zum neuen Streit zwischen Fuhrunternehmen und dem Mautbetreiber Toll Collect.

HB BERLIN. Schuld seien Verzögerungen der Auslieferung dieser „On-Bord-Units“ (OBUs) durch Toll Collect und nicht die fehlende Einbauinitiative des Gewerbes, sagte der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) am Mittwoch der dpa.

Wie jetzt bekannt werde, benötigten die Betreiber für eine störungsfreie Elektronik einen so genannten Impulsgeber, sagte BGL- Hauptgeschäftsführer Karlheinz Schmidt. „Der ist aber nicht lieferbar und kostet uns sage und schreibe 125 Euro pro Stück, wie wir jetzt aus den Werkstätten erfahren.“ Die Maut-Geräte an sich, die die Größe eines Autoradios haben, bleiben dagegen für die Brummi-Besitzer kostenfrei und im Eigentum von Toll Collect.

Von 500 000 für dieses Jahr angekündigten Geräten sind nach Schätzungen des Maut-Betreibers Toll Collect erst etwa 20 000 in Lkw eingebaut. „Ich bin noch nicht in Sorge“, sagte Toll-Collect-Sprecher Harald Lindlar gestern. „Aber jetzt muss die Taktzahl deutlich erhöht werden, sonst kann es zum Jahresende sehr eng werden.“

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