Spekulation um Posten als Polen-Beauftragte
Vorerst kein neuer Job für Gesine Schwan

Die unterlegene Präsidentschaftsbewerberin Gesine Schwan wird nicht neue Polen-Beauftragte der Bundesregierung. Die Schaffung eines solchen Amtes sei entgegen anders lautenden Berichten nicht vorgesehen, teilte Vize-Regierungssprecher Thomas Steg am Montag in Berlin mit. Schwan wolle in Ruhe selbst entscheiden, in welcher Form sie sich für die Bundesregierung und die SPD engagieren wolle.

HB BERLIN. Die rot-grüne Koalition will die knapp unterlegene Bewerberin für das Bundespräsidentenamt, Gesine Schwan, für eine politische Tätigkeit gewinnen. Die 61-jährige Präsidentin der „Viadrina“-Universität in Frankfurt (Oder) war zunächst für das Amt einer Polen-Beauftragten der Bundesregierung im Gespräch gewesen.

SPD-Partei- und Fraktionschef Franz Müntefering kündigte am Montag vor Beratungen des SPD-Präsidium im Beisein Schwans an, man wolle auf der Sitzung über eine konkrete Aufgabe für die Politik-Professorin sprechen, die sich seit Jahrzehnten um die deutsch-polnische Aussöhnung verdient gemacht hat. Nach Ansicht des rheinland- pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) wäre es schade, wenn Gesine Schwan „mit ihrem erfrischenden Stil“ nicht in der Politik weitermachen würde.

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