Spekulation um Ulrich Kersten: BKA-Umzug sorgt für Streit in den Parteien

Spekulation um Ulrich Kersten
BKA-Umzug sorgt für Streit in den Parteien

Das Hin und Her um den geplanten Umzug nach Berlin sorgt für Spekulationen um einen möglichen Rauswurf von BKA-Chef Ulrich Kersten. Trotz Rücktrittsforderungen hält sich Innenminister Otto Schily (SPD) in der Öffentlichkeit bedeckt.

HB BERLIN. „Über Personalien geben wir keine Auskunft“, sagte eine Sprecherin in Berlin. Zuvor hatte der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, weit reichende personelle Konsequenzen gefordert. Kersten war in die Kritik geraten, weil die BKA-Mitarbeiter von den Plänen Schilys völlig überrascht worden waren. Medienberichten zufolge soll Kersten abgelöst werden.

Zum Verhältnis Kerstens zu seinem Dienstherrn sagte die Ministeriumssprecherin, Schily habe die Arbeit Kerstens wiederholt lobend hervorgehoben. Der Minister setzte am Mittwoch sein Versprechen um, die Überlegungen zu Organisations- und Standortfragen noch einmal von Grund auf und ergebnisoffen zu prüfen. In seinem Ministerium traf er mit den Abteilungsleitern des BKA zusammen. Das Ministerium sprach von einem „offenen und vertrauensvollen Gespräch“. Die Umzugspläne sollen in einer gemeinsamen Projektgruppe weiter beraten werden.

Nach den Vorstellungen Schilys sollen zentrale Abteilungen und die Führungsspitze des BKA von Wiesbaden nach Berlin ziehen. Der soll BKA-Standort Meckenheim bei Bonn mit seinen gut 1 000 Mitarbeitern soll geschlossen werden. Dagegen hatte sich innerhalb der Behörde sowie bei allen Parteien und den Gewerkschaften erheblicher Widerstand gebildet.

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