Spekulationen um Gesundheit- Regierungssprecher dementiert
Angeblich Nachfolger für Struck gesucht

Die Bundesregierung hat Berichte dementiert, wonach wegen des Gesundheitszustands von Verteidigungsminister Peter Struck bereits nach einem Nachfolger gesucht werde.

HB BERLIN. Regierungssprecher Béla Anda erklärte am Dienstagabend in Berlin: „Der Bundeskanzler geht fest davon aus, dass Peter Struck nach seiner Genesung die Dienstgeschäfte wieder aufnehmen wird.“ Dies hätten Gerhard Schröder und Struck „heute nach einem kurzen Gespräch“ vereinbart. Struck war am 10. Juni in die Berliner Charité gebracht worden, nach offiziellen Angaben wegen akuter Kreislaufschwäche. Inzwischen erholt er sich zu Hause im niedersächsischen Uelzen.

Der Berliner „Tagesspiegel“ hatte gemeldet, Strucks Gesundheit sei „ernsthaft angeschlagen“ und der 61-Jährige werde möglicherweise nicht auf seinen Posten zurückkehren. Unter Berufung auf Kreise der Bundesregierung meldete die Zeitung, es werde bereits nach einem Nachfolger gesucht. Im Gespräch seien der frühere SPD- Generalsekretär Olaf Scholz und EU-Kommissar Günter Verheugen.

Spekulationen, Struck könnte einen Schlaganfall erlitten haben, wurden im Verteidigungsministerium wiederholt dementiert. In der Vergangenheit hatte der SPD-Politiker zwei Herzinfarkte.

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