Spekulationen um möglichen Rücktritt von Stark
Eichel: Weber steht für geldpolitische Kontinuität

Bundesfinanzminister Hans Eichel sieht in der Nominierung des Wirtschaftsweisen Axel Weber als neuen Bundesbank-Präsidenten einen Beitrag zur Fortführung des bisherigen geldpolitischen Kurses.

HB BERLIN. Mit Webers Nominierung bleibe Deutschland in seiner geldpolitischen Kontinuität, sagte Eichel. Auch die Unabhängigkeit der Bundesbank bleibe gewahrt. Diese sei auch von niemandem in Frage gestellt worden. Der Bundesbank-Präsident entscheide allein und unabhängig über die geldpolitische Linie im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB).

Das Bundeskabinett hatte zuvor den Vorschlag von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Minister Eichel für Weber als Kandidaten für den Chefposten der Bundesbank unterstützt. Unterdessen sieht Eichel nach eigenen Worten keine Anzeichen für einen bevorstehenden Rücktritt von Bundesbank-Vizepräsident Jürgen Stark. „Ich kenne keine Spekulationen in dieser Richtung“, sagte Eichel.

Weber: „Freue mich auf meine neue Aufgabe“

Der künftige Bundesbankpräsident Axel Weber (47) freut sich auf die Herausforderungen an der Spitze der Bank. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“, sagte Weber bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem Finanzminister in Berlin. Vor der Bundespressekonferenz betonte Weber, dass er keiner Partei angehöre. Den Umgang mit den Goldreserven werde er zunächst im Vorstand der Bundesbank diskutieren, sagte der in Köln lehrende Wirtschaftsprofessor.

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