Spekulationen um Verteidigungsminster
Kanzler rechnet mit Verbleib Strucks bis 2006

Der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg hat am Montag in Berlin gesagt, dass der Bundeskanzler keinen Grund sehe, warum Peter Struck nicht bis zum Ende der Legislaturperiode das Amt des Verteidigungsministers bekleiden sollte.

HB BERLIN. Die Rückkehr Strucks sei bereits vor einigen Wochen bei einem Gespräch des Kanzlers mit dem Minister vereinbart worden.

Struck war am 10. Juni erkrankt, will aber Mitte August nach Genesung und Urlaub an seinen Arbeitsplatz zurückkehren. Steg bekräftigte erneut, es sei auch entgegen Spekulationen vom Wochenende keine Kabinettsumbildung geplant.

Kritisch äußerte sich Steg zu einigen Berichten über Strucks Gesundheitszustand. Er habe gelegentlich den Eindruck, es würden Spekulationen angestellt, „die mit den üblichen journalistischen Kriterien“ und dem Kodex des deutschen Presserates „nur schwerlich zu vereinbaren“ seien, sagte er.

Struck war am 10. Juni nach offizieller Darstellung nach einem Schwächeanfall in ein Krankenhaus gebracht worden. Zeitungen hatten allerdings von einem Schlaganfall oder Herzproblemen geschrieben. Die „Welt“ hatte am Wochenende berichtet, Struck könnte sich zum Ende des Jahres aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt zurückziehen. Dies wies ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Sonntag zurück. „Von einem vorzeitigen Wechsel ist uns nichts bekannt“, sagte er.

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