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„Spiegel“-Bericht: Belohnt die CDU Mitglieder mit billigen Axa-Versicherungen?

Während Millionen Deutsche höhere Krankenversicherungsbeiträge bezahlen müssen, sollen 500.000 CDU-Mitglieder einen Rabatt bekommen, wenn sie sich privat versichern. Die CDU streitet den „Spiegel-Bericht“ ab.

Belohnt die CDU ihre Mitglieder mit billigen Krankenversicherungen? Quelle: dpa
Belohnt die CDU ihre Mitglieder mit billigen Krankenversicherungen? Quelle: dpa

DüsseldorfNach "Spiegel"-Informationen soll die CDU ihre 500.000 Mitglieder und deren Familien mit vergünstigten Krankenversicherungen belohnen. Demnach erhalten Mitglieder der Partei fünf Prozent Rabatt, wenn sie sich bei der Axa privat versichern lassen.

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Um ihren Mitgliedern den Preisnachlass zu sichern, soll die CDU mit dem Privatversicherer einen Gruppenvertrag geschlossen haben, der sonst für Unternehmen oder Berufsverbände üblich ist. Weiterer Vorteil für Parteimitglieder laut "Spiegel": Die Axa kann sie nicht ablehnen - selbst wenn sie schwer krank sind.

CDU

Das Nachrichtenmagazin beschreibt die Verbindungen zwischen Axa und CDU als eng: So sitzen Petra Roth, ehemalige CDU-Oberbürgermeisterin aus Frankfurt am Main, und Friedrich Merz, Ex-Unionsfinanzexperte, im Aufsichtsrat des zweitgrößten deutschen Versicherers.

Unterdessen streitet die CDU ab, dass der Deal verstecktes Sponsoring sei. Und ein Axa-Sprecher sagte gegenüber dem "Spiegel", der Konzern verfolge "beim Versicherungsschutz keine parteipolitischen Interessen".

Auch die FDP soll ihre Mitglieder mit Sonderkonditionen locken, heißt es in dem Bericht. Bekannt sei ein Vertrag zwischen FDP und der privaten Krankenversicherung DKV, ebenfalls mit Nachlass von fünf Prozent.

SPD, Grüne und Linke bieten ihren Mitgliedern nach eigenen Angaben keine vergünstigten Krankenversicherungen.

Unterdessen müssen sich rund 9 Millionen privat Krankenversicherte ab 1. Januar 2013 auf höhere Beiträge einstellen. Betroffen sind nicht nur Neukunden, auch langjährige Bestandskunden müssen tiefer in die Tasche greifen.

Um durchschnittlich zehn Prozent soll es nach Experteneinschätzungen teurer werden - in einzelnen Tarifen sind jedoch auch schon Anpassungen von 29 Prozent und mehr bekannt. Begründet werden die Erhöhungen mit dem medizinisch-technischen Fortschritt und den Mehrausgaben für Leistungen.

  • 30.10.2012, 17:58 UhrderKVProfi

    Tja, da sind wohl mehrere Fehler in dem sehr ausführlichen Beitrag von Versicherungsmaklerbureau!

    Gruppenversicherungsverträge haben nichts mit betrieblicher Krankenversicherung zu tun, können aber Teil der Komnstruktion einer bKV sein.

    Gruppenverträge, wie der der CDU, der SPD (die hatten einen bis 31.12.2012 bei der DKV) und der FDP (endet am 31.12.2012) sind Verbandsgruppenverträge.

    Nett ist, dass Sie hier die Öffnungsaktion für Beamte darstellen. Das bringt aber nichts weiter!

    Es gibt sehr wohl Gruppenversicherungsverträge, und dazu gehören die der FDP und der CDU, die keine Ablehnung, aber sehr wohl Risikozuschläge bis 999% kennen!

    Die entscheidende Frage ist aber, wann denn die Journalisten endlich Ihrte Gruppenversicherungsverträge kündigen. Also der DJV und viele andere Journalistenverbände haben GVVs mit PKV-Versicherern. Und wenn man so berichtet, dann sollte man doch ersteinmal vor der eigenen Tür kehren, oder?

  • 30.10.2012, 00:29 UhrVersicherungsmaklerbureau

    Guten Abend,

    ich erlaube mir freundlich auf meine Kommentierung in der Nachbarabteilung zu verweisen.

    Siehe

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kritik-an-axa-rabatt-cdu-gibt-politische-unabhaengigkeit-auf/v_detail_tab_comments/7314630.html?pageNumber=2&commentSort=debate

    Mit freundlichem Gruß

    Ihr Versicherungsmaklerbureau

  • 28.10.2012, 17:54 UhrGermanenhengst

    Außerdem ist die reißerische Polemik völlig unangebracht:

    JEDER Verein oder Firma kann solche begünstigte Gruppenverträge abschließen. Also kann sich jede Vereinsgemeinschaft auch "selber belohnen".

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