Spitzenkandidat gesucht
Grüne planen Urwahl vor Bundestagswahlkampf

Wer wird die Grünen im Bundestagswahlkampf führen? Darüber sollen die Mitglieder per Urwahl entscheiden. Der Startschuss fiel auf einem kleinen Parteitag. Es stand bereits Wahlkampf pur auf dem Programm.
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BerlinDie Grünen wollen mit einer Urwahl ihres Spitzen-Duos die Basis für eine Ablösung der schwarz-gelben Koalition schaffen. Mit dem erwarteten Ja zum Entscheid der rund 60.000 Mitglieder auf einem kleinen Parteitag sollte die Urwahl am Sonntag unmittelbar eingeleitet werden. Die Grünen sehen es als Startschuss in den Bundestagswahlkampf - und fuhren heftige Angriffe gegen Union und FDP.

„Ich bin überzeugt, dass wir nicht zuletzt mit einem basisdemokratischen, sehr partizipativen Verfahren zur Findung der Spitzenkandidaten und einem sehr fairen Wettstreit untereinander Maßstäbe setzen“, sagte Parteichefin Claudia Roth vor rund 80 Delegierten in Berlin. „Es wäre ein Novum in der Parteiengeschichte“, sagte Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke. Der Co-Vorsitzende Cem Özdemir erwartet einen Mobilisierungsschub. „Eine Urabstimmung bewirkt, dass jedes einzelne Mitglied an die Bundestagswahl erinnert wird“, sagte er der dpa.

Ihre Bewerbung angekündigt haben bisher die Fraktionsvorsitzenden Renate Künast (56) und Jürgen Trittin (58), die 57-jährige Roth, Bundestags-Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (46) sowie zwei weitgehend unbekannte Basis-Vertreter. Die Urwahl soll laut Lemke 90.000 bis 100.000 Euro kosten.

Bis zum 9. November soll nach dem Vorstandsantrag die Auszählung abgeschlossen sein. Bis zum 16. September sollen sich Kandidaten bewerben können. In mehr als einem Dutzend Regionalkonferenzen sollen sich die Mitglieder ein Bild von den Bewerbern machen.

Auch das Wahlprogramm soll per Basis-Voten gestaltet werden. Ein Parteitag solle im April rund 30 zentrale Punkte festlegen, kündigte Lemke an. Am 9. und 10. Juni sollten dann Mitgliederversammlungen in den Ländern daraus die zehn wichtigsten Punkte bestimmen.

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  • Also ich möchte von diesen unsäglichen Figuren nicht regiert werden . Keiner von denen hätte in irgendeinem regulären Job auch nur die geringste Chance.
    Aber in der "gegen-alles-partei" kann man sogar Chef werden, denn unter den Blinden ist der einäugige König!

  • [+++Beitrag wurde von der Redaktion gelöscht+++]

  • Hoffentlich zerlegen die sich selbst. Die Grünen sind zwar eine in Wessi-Land gegründete Partei, aber ihre kommunistischen Planwirtschaftsgedanken sind genauso ruinös für unseren Staat wie die stalinistische Linke.

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