Spur führt nach Berlin
"Völlig verdorbenes" Fleisch jetzt auch in Thüringen

Inzwischen sind auch in einem Kühlhaus in Thüringen größere Mengen verdorbenen Fleisches gefunden worden.

HB ERFURT. Wie der Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums, Thomas Schulz, am Freitagabend sagte, stellten die Behörden in einem fleischverarbeitenden Betrieb in Westthüringen rund 1,7 Tonnen „völlig verdorbenes“ Geflügelfleisch sicher. Dieses hätte zu Hähnchen-Dönerspießen verarbeitet werden sollen.

Auf den Fall aufmerksam gemacht hatte nach den Worten von Schulz der Betreiber des Kühlhauses die Kontrolleure selbst, da er Zweifel an der Qualität des Fleisches gehabt habe, das ihm erst am 13. Dezember geliefert worden sei. Wie es hieß, stammte das Fleisch aus Berlin. Die dortigen Behörden sowie das Bundesverbraucherministerium seien informiert worden, das Fleisch beschlagnahmt und vernichtet worden.

Ob es Verbindungen zu bereits bekannt gewordenen Fällen gibt, ist nach den Worten des Sprechers noch völlig unklar. Möglicherweise handele es sich aber „um einen völlig neuen Fall“, sagte er.

Wie es in mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen hieß, soll es sich bei dem betroffenen Unternehmen in Thüringen um einen Betrieb aus Eisenach handeln.

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