Staatsanwaltschaft prüft Spende an Schramma
Kölner OB gerät stärker unter Druck

Privatspende oder Parteispende?: Das prüft jetzt die Staatsanwealtschaft. Die Finanzierung eines Wahlplaktes könnte zum Stolperstein für den Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) sein.

HB KÖLN. Es werde zunächst geprüft, ob 42 000 DM (rund 21 000 €), die ein Bauunternehmer im Jahr 2000 an die CDU gezahlt hatte, eine Privatspende an Schramma oder eine Parteispende seien, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag.

Bereits vergangene Woche hatte die Kölner CDU eingeräumt, die Spende aus dem Jahr 2000 nicht ordnungsgemäß verbucht zu haben. Mit dem Geld hatte ein Bauunternehmer ein Plakat für Schramma im Wahlkampf um das Oberbürgermeister-Amt finanziert. Die Summe sei vergangene Woche gegenüber der Bundestagsverwaltung und der Bundes- CDU nachgemeldet worden, um den Rechenschaftsbericht der Union nachträglich zu ändern.

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