Staatsoberhaupt hat nicht nur repräsentative Aufgaben
Kompetenzen des Bundespräsidenten

Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland. Er hat deutlich weniger Befugnisse als etwa die Präsidenten Frankreichs oder der USA, das Amt ist jedoch nicht auf repräsentative Aufgaben beschränkt. Abgehoben vom politischen Tagesgeschäft haben alle Bundespräsidenten versucht, durch ihr Wort und Beispiel Impulse zu geben und Einfluss zu nehmen.

HB BERLIN. Zu den Aufgaben und Rechten gehört die Mitwirkung bei der Regierungsbildung. Der Präsident schlägt dem Bundestag einen Kanzler zur Wahl vor und ernennt den Gewählten. Falls der Kandidat keine Mehrheit findet, kann der Präsident das Parlament auflösen. Er ernennt und entlässt auch die Minister, allerdings auf Vorschlag des Bundeskanzlers. Gesetze können erst wirksam werden, wenn der Präsident sie unterschrieben hat.

Ein Aufgabenschwerpunkt des Präsidenten ist die völkerrechtliche Vertretung Deutschlands. Ausdruck seines außenpolitischen Engagements sind zahlreiche Staatsbesuche. Die Inhalte von Verträgen sind jedoch Sache der Regierung.

Der Bundespräsident wird nicht direkt vom Volk gewählt, sondern von einem Wahlgremium, der Bundesversammlung. Wählbar ist jeder Deutsche, der das 40. Lebensjahr vollendet hat. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre, nur eine Wiederwahl ist möglich.

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