Diskussion: Kommentare zu: „Wir sind auf den Austritt Griechenlands vorbereitet“

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 27.01.2012, 11:00 UhrAnonymer Benutzer: casino

    "WIR" -!!!!- "Wir haben insgesamt über 200 Mrd. EURO zur Verfügung gestellt. - Der Kerl weiß doch garnicht, wieviel Nullen dieser Betrag hat und wie lange man bräuchte, um dieses Geld zu erarbeiten! Und: "wir" - !! - ...Wir wurden nie - nie - gefraagt! Das sind die Rentenansprüche der nächsten 100 Generationen. Wie im Casino in Baden-Baden! By! See you there soon!

    • 27.01.2012, 13:20 UhrAnonymer Benutzer: Petra

      Merkwürdig, daß unsere hochbezahlten und mit Luxus-Pensionen ausgestatteten Süpitzenpolitiker und Spitzenbeamten das nicht vorhergesehen haben! Gleiches gilt natürlich auch für die "unterbezahlten" Politiker und Beamten in der EU. FÜR WAS HABEN WIR DIESE ART VON MENSCHEN??? Das Ergebnis hat jeder Stammtisch nur mit den Grundrechenarten und etwas gesundem Menschenverstand vorhergesehen! Gleiches gilt jetzt auch für die restlichen PIGSI. In 1-2 Jahren heißt es dann sicherlich: Das war so nicht vorhersehbar...

    • 28.01.2012, 11:36 UhrG.N.

      Schlimm ist nicht nur, dass wir nie gefragt wurden!
      Besonders schlimm ist, dass für den Fall, dass Griechenland tatsächlich den Konkurs anmeldet und aus dem Euro aussteigt, „WIR“ mit unseren gesamten Steuergeldern für die Schulden der Griechen haften und deswegen auch eintreten müssen.
      Und während Griechenland in sämtlicher Seeleruhe zu seiner Drachme zurückkehren kann, während die >Schulden< in EURO bleiben, werden „WIR“ (Bundesbank) diese zu bezahlen haben!!!!!

  • 27.01.2012, 11:04 UhrSayTheTruth

    Merkel agiert wie eine Schildkröte ohne Kompass. Sie versucht es allen Recht zu machen und nicht der Fortschritt in der Wirtschaftsentwicklung ist im Zentrum ihrer Politik, sondern die Schwächsten und Faulsten stehen im Zentraum. Und das ist das Fatale und dagegen wehrt sich Cameron mit Recht !

    Kein freiheitsliebender Mensch ist doch bereit sich der muffigen brüsseler Bürokratie und Bevormundung zu unterwerfen. Brüssel entwickelt sich immer mehr zu einem EU-Peking und kein Volk Europas will das !

  • 27.01.2012, 11:09 UhrHenry

    Mit immer mehr Schulden, lassen sich die strukturellen Unterschiede der einzelnen europäischen Länder nicht lösen. Und das verloren gegangene Vertrauern haben Politiker und Banker selber verspielt.

    Wie soll das Vertrauen zurückkehren wenn keine grundlegenden Änderungen in den einzelnen Ländern vorgenommen werden können ?!!!

    Europa besteht aus zwei wirtschaftlichen Geschwindigkeiten was das Wachstum betrifft.
    Das wirtschaftliche Nord-Südgefälle besteht seit über 50 Jahren. An dieser Situation wird sich auch in 30 Jahren nichts ändern. Für Griechenland sollten die Schulden eingefroren werden. Je nach Möglichkeit könnte Griechenland seine Schulden mit der eigenen Währung z.B. ab 2016 zurückbezahlen. Genaue Modalitäten und Vorgaben sind natürlich vorab auszuloten. Einen Schuldenschnitt darf es nicht geben!

  • 27.01.2012, 11:16 UhrAnonymer Benutzer: Otto

    Ich höre immer nur vom umsetzen der Forderungen und der Beschlüsse. Die bisheren betreffen immer nur die einkommens-/vermögensm. Mittel- bis Unterschicht. Warum keine Erhöhung des Spitzensteuersatzes der EK-Steuer (muß natürlich auch eingetrieben werden)und der Vermögenssteuer? Dies betrifft jedoch auch andere Länder incl. Deutschland. Nur für die Dummschwätzer, es würde auch mich betreffen.
    Warum keine Zurückführung der im Ausland angelegten Gelder und Verwendung als Kredit mit entsprechender Verzinsung. Eigenhilfe vor Fremdhilfe.

  • 27.01.2012, 11:21 UhrAnonymer Benutzer: Politikverdrossen

    Man sollte eine letzte Hilfszahlung an Griechenland leisten unter der Bedingung, dass das Land mit sofortiger Wirkung aus dem Euro austritt.

    • 27.01.2012, 13:02 UhrAnonymer Benutzer: Zahlmeister

      Die können auch ohne weitere Hilfszahlung gehen und sich das Geld bei ihren Steuerschuldnern und Steubetrügern holen.

  • 27.01.2012, 11:24 UhrAnonymer Benutzer: sams_am_freitag

    So hätte man auch bereits 2008 argumentieren können! Diplomatische Höflichkeit ist wichtig und richtig. Es muss auch die Sachlage allen Beteiligten bei Gelegenheit in ihr Bewusstsein zurückgerufen werden. Deutschland war vor 2008 in den Medien der "Lame Duck", die "Wachstumsbremse" und heute wird genau dieses Verhalten, das zu einer halbwegs stabilen Lage beigetragen hat.
    Handeln statt Jammern, das sollte die Handlungsmaxime der "Problemstaaten" sein.

  • 27.01.2012, 11:27 UhrAnonymer Benutzer: Profit

    Es wird Zeit, daß Frau Merkel, die einzige der Politiker, die noch mit Verstand und Loyalität arbeiten, und die CDU/CSU einmal glasklar die Alternativen herausarbeiten. Hier die Kraft, die aus deutscher Sicht den Schaden und das Geldrausschmeissen wenigstens begrenzen will, und dort die Koalition aus Linksintellektuellen (Gabor Steingart ist ein Beispiel dafür, siehe Kommentar diese Woche), unverschämte Groß-Spekulaten wie Soros (Wolf im Schafspelz), unfähige Regierungen in PIIGS, die vorzugsweise Ganoven, Milliardäre und korrupte Politiker schützen, und der Rot-Grünen-Chaostruppe um Möchte-Gern-Kanzler und (Schach-)Spieler Steinbrück, die die deutsche Bevölkerung ausbeuten wollen. Das sind die wahren politischen Alternativen. Insofern muß Merkel im deutschen Interesse unterstützt werden!

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