Ständige Verfügbarkeit
Nahles kündigt Anti-Stress-Verordnung an

Dauerstress und ständige Erreichbarkeit können Menschen krank machen. Das hat auch Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) erkannt. Die Politik soll eingreifen. Doch Stress zu verbieten, ist gar nicht so einfach.
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BerlinArbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will im nächsten Jahr erste Kriterien für eine Anti-Stress-Verordnung vorlegen. „Es gibt unbestritten einen Zusammenhang zwischen Dauererreichbarkeit und der Zunahme von psychischen Erkrankungen, das haben mittlerweile auch die Arbeitgeber anerkannt. Wir haben dazu auch wissenschaftliche Erkenntnisse“, sagte Nahles der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

Es sei allerdings eine Herausforderung, diese gesetzlich umzusetzen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin solle prüfen, ob und wie es möglich sei, „Belastungsschwellen“ festzulegen. „Wir brauchen allgemeingültige und rechtssichere Kriterien, bevor wir den Betrieben etwas vorschreiben. 2015 sollen dazu erste Ergebnisse vorliegen.“

SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte gesagt, er sehe bei diesem Thema vor allem Arbeitgeber und Gewerkschaften und nicht den Gesetzgeber in der Pflicht. Die stellvertretende Bundestags-Fraktionsvorsitzende Carola Reimann und Nordrhein-Westfalens SPD-Arbeitsminister Guntram Schneider hatten sich hingegen für ein Gesetz stark gemacht, das die Verfügbarkeit von Arbeitnehmern grundsätzlich regeln soll.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Ständige Verfügbarkeit: Nahles kündigt Anti-Stress-Verordnung an"

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  • Es ist schon beinahe lächerlich, was diee Frau sich alles audenkt. Zumal sie selbst das normale Arbeitsleben überhaupt nicht kennt.
    Mehr und mehr wird jetztsichtbar, dass wir nur noch von Lien regiert werden

  • jemand der nie richtig selbst gearbeitet hat, was was sie ueber stress. der wirtschaftliche erfolg deutschlands wird sicherlich nicht ohne stress moeglich. aber diesen wirtschaftlichen erfolg werden die blockparteien, voran die spd, sicherlich in den naechsten jahren abschaffen. der anfang ist gemacht.

  • Wenn auch die Arbeitgeber das schon erkannt hat, was will Frau Nahles denn dann noch? Ganz einfach nach Feierabend das Handy ausschalten und Ruhe ist. Ist eine Rufbereitschaft notwendig, dann halt Zeitpläne für die Betroffenen erstellen. Niemand muss 24 Stunden am Tag erreichbar sein.

    Und überhaupt, für Niedriglöhner gilt das nicht. die haben deutlich andere Probleme, die sie krank machen. Wird es dafür auch einen Gesetzentwurf geben?

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