Stasi-Unterlagen wurden vom amerikanischen Geheimdienst unvollständig übergeben
CIA besitzt noch Teile der «Rosenholz»-Akten

Die «Rosenholz»-Dateien mit den Namen westlicher Stasi-Agenten sind vom CIA nicht vollständig an Deutschland übergeben worden. Spione können deshalb nur schwer identifiziert werden.

HB BERLIN. Die 280.000 «Rosenholz»-Dateien zur Auslandsspionage des DDR-Geheimdienstes sind unvollständig. Wie die «Bild am Sonntag» berichtet, hält der US-Geheimdienst CIA noch einige wichtige Teile der Akten zurück.

Es fehlen demnach 242 Statistikbögen, wie ein Sprecher der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen der Zeitung bestätigte. Die Birthler-Behörde habe bereits das Bundeskanzleramt informiert, hieß es weiter. Laut dem Bericht gelten die Statistikbögen als wichtiges Hilfsmittel, um Spione zu identifizieren.

Die Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) der DDR hat laut dem Bericht in den «Rosenholz»-Dateien nicht nur Spitzel, sondern auch Namen aus dem Umfeld der Inoffiziellen Mitarbeiter erfasst. Nach Schätzung der Bithler-Behörde haben nur etwa zehn Prozent der in der Kartei erfassten Personen für die Stasi spioniert.

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