Statistik
Deutsche Krankenhäuser behandeln weniger Patienten

Die Zahl von Krankenhausbehandlungen ist im vergangenen Jahr weiter gesunken. Zudem ging die Dauer der Aufenthalte im Schnitt zurück.

HB WIESBADEN. 16,7 Millionen Menschen wurden 2004 stationär behandelt, das waren 3,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Dauer eines Klinikaufenthaltes verkürzte sich im Durchschnitt um 0,2 auf 8,7 Tage, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. Die Verweildauer ist seit Beginn der Statistik 1991 rückläufig, die Zahl der Patienten sinkt seit 2002.

Insgesamt gab es Ende vergangenen Jahres 2157 Krankenhäuser (minus 1,8 Prozent) in Deutschland. Sie hatten 528 000 Betten (minus 2,6 Prozent). Damit kamen auf 100 000 Einwohner durchschnittlich 640 Betten, nach 657 im Vorjahr. Der Anteil der privaten Kliniken erhöhte sich binnen Jahresfrist von 23,7 auf 26 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten sank 2004 ebenfalls erneut, um 1,0 Prozent auf 816 000 volle tarifliche Kräfte. Dabei nahm das ärztliche Personal jedoch um 2,3 Prozent auf etwa 116 800 zu, die Zahl der übrigen Beschäftigten ging dagegen um 1,5 Prozent auf rund 698 900 zurück.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%