Statistisches Bundesamt
Deutschland mit 2,07 Billionen Euro verschuldet

Die Steuereinnahmen steigen, aber der Schuldenberg wächst an. Auf den meisten Schulden sitzt der Bund. Seine Verbindlichkeiten erhöhten sich im zweiten Quartal um rund 25 Milliarden Euro. Die Länder stehen besser da.
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BerlinDer deutsche Schuldenberg ist trotz kräftig steigender Steuereinnahmen deutlich gewachsen. Bund, Länder und Kommunen standen zum 30. Juni mit 2,072 Billionen Euro in der Kreide. Das sind 31,9 Milliarden Euro oder 1,6 Prozent mehr als am 31. März, teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Steuereinnahmen waren im ersten Halbjahr wegen der guten Konjunktur um 8,5 Prozent gestiegen. Sie machen mehr als die Hälfte der Staatseinnahmen aus.

Auf dem größten Schuldenberg sitzt der Bund: Seine Verbindlichkeiten erhöhten sich um 25,4 Milliarden Euro oder 1,9 Prozent auf 1,338 Billionen Euro. Die Länder waren mit 605,8 Milliarden Euro verschuldet. Das entspricht einer Zunahme von 0,8 Prozent oder 4,7 Milliarden Euro. Die Verschuldung der Gemeinden/Gemeindeverbände nahm um 1,4 Prozent oder 1,8 Milliarden Euro auf 128,3 Milliarden Euro zu. Die Ergebnisse beziehen sich auf die Kern- und Extrahaushalte und umfassen die Kreditmarktschulden und Kassenkredite. Die Schulden der kommunalen Zweckverbände sowie der gesetzlichen Sozialversicherung sind in dieser Statistik nicht enthalten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Statistisches Bundesamt: Deutschland mit 2,07 Billionen Euro verschuldet"

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  • Ach, sein Sie doch nicht so pingelig. Gegen das, was uns, heute eingeleitet durch den EFSF, der über die geplante Hebelung und Banklizenz unter geschickter Umgehung des BVerfG und der ohnehin zu Abnickapparaten gewordenen Parlamente und Haushaltsausschüsse bald endlos aufgebläht (Rehn: aus 1 mach 5) und durch ESM dann auf ewig zur jedem REchtszugriff entzogenen Diktatur des Abzockens einbetoniert wird, sind jämmerliche 6, 7 oder 8 Billionen doch Peanuts.

  • was ist mit der Erwähnung der 7 Billionen € an impliziten Staatsschulden? (Beamtenpensionen, Zuschüsse an die Sozialversicherungen)
    Das hätte ich von einer seriösen Wirtschaftszeitung erwartet

  • Unser Staat ist wie ein Junkie, egal wie viel Steuern wir 73 Millionen Deutsche zahlen es reicht nie.

    Dabei ist es doch möglich einen ausgeglichenen Haushalt zu generieren. Wir müssen die Ausgaben reduzieren.

    Dabei haben wir genug Möglichkeiten, wir sind derzeit das Sozialamt der Welt und nehmen „jeden Wirtschaftsflüchtling“ auf (z. b. Polen, Russen, Rumänen, Bulgaren, Zigeuner, Serben, Kroaten, Türken etc.) diese Ausgaben betragen pro Jahr über 65 Mrd. Euro

    Dieses Ausgaben müssen wir reduzieren durch die Rückkehr der „Gastarbeiter“ und „Wirtschaftsflüchtlingen“ wenn wir jedes Jahr 800.000-900.000 Menschen nach Hause schicken sind wir auf den richtigen Weg. (Leisten können wir uns schon lange nicht mehr die Gastarbeiter)

    Der andere große Posten sind die „Geschenke“ an die EU (circa 18 Mrd. Euro pro Jahr) diese Geschenke sollten wir zurückfahren und die Bürger dürfen dieses Geld behalten. (das wäre eine KONJUNKTURPROGRAMM)

    Dabei muß unser Staat aber in die Zukunft investieren und das heißt in Familie und Forschung.

    Die Zeit ist vorbei das wir in alten gescheiterten „POLITISCHE PROJEKTEN“ weiter Geld verschwenden.

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