Statistisches Bundesamt Stärkster Anstieg der Reallöhne seit fast drei Jahren

Voll- und Teilzeitbeschäftigte verdienten zum Jahresanfang deutlich mehr. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sei das der höchste Anstieg seit 2011. Demnach verdienten die Arbeitnehmer in Hamburg pro Stunde am meisten.
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Die Reallöhne sind zum Jahresanfang gestiegen. Beschäftigte verdienten im Durchschnitt pro Stunde mehr. Quelle: dpa

Die Reallöhne sind zum Jahresanfang gestiegen. Beschäftigte verdienten im Durchschnitt pro Stunde mehr.

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WiesbadenDie Reallöhne in Deutschland sind im ersten Quartal 2014 so stark gestiegen wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, legten die Löhne – um den Anstieg der Lebenshaltungskosten bereinigt – zwischen Januar und März um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Dies sei der höchste Anstieg seit dem zweiten Quartal 2011.

Nominal waren die Löhne den Statistikern zufolge 2,6 Prozent höher als im Jahr zuvor. Die Verbraucherpreise legten um 1,2 Prozent zu. Zu dem hohen Verdienstzuwachs trugen demnach sowohl die regelmäßig bezahlten Verdienstbestandteile als auch Sonderzahlungen bei.

Pro Stunde verdienten Voll- und Teilzeitbeschäftigte in Deutschland im Jahr 2013 durchschnittlich 19,65 Euro Brutto. Sonderzahlungen wurden dabei nicht berücksichtigt. Im Vergleich der Bundesländer wurde der höchste Bruttostundenlohn in Hamburg gezahlt mit 22,12 Euro, auf Rang zwei und drei folgten Hessen mit 21,65 Euro und Baden-Württemberg mit 21,23 Euro. Schlusslicht bei den westlichen Bundesländern war Schleswig-Holstein mit 18,17 Euro, bei den östlichen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen mit jeweils 15,02 Euro sowie Sachsen-Anhalt mit 15,09 Euro.

Arbeitnehmer in leitender Stellung verdienten in Hessen mit im Schnitt 38,94 Euro pro Stunde am meisten. Am wenigsten verdienten ungelernte Arbeiter in Mecklenburg-Vorpommern mit durchschnittlich 9,07 Euro. Für die vierteljährliche Verdiensterhebung werteten die Statistiker die Daten von 40.500 Betrieben im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich aus.

  • afp
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9 Kommentare zu "Statistisches Bundesamt: Stärkster Anstieg der Reallöhne seit fast drei Jahren"

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  • Bald muss man für 30 Tage wohnen die Hälfte des Lohn /Gehalts hinlegen. Was nicht ganz stimmt, da viele so wenig verdienen , dass sie noch Geld mitbringen müssten.

    Aber woher?

    Eine Gehaltserhöhung wird doch gleich einkassiert, entweder durch kalte Progression oder Preiserhöhungen, wie Miete oder Energie.

  • Viele nicht tariflich gebundene Arbeitnehmer ohne Interessenvertretung bekommen jahrelang gar keine Gehaltserhöhung, mal daran gedacht?

  • Es wird weiter gelogen. Die realen Nettolohnerhöhungen schaffen nicht einmal einen Ausgleich für die Inflation des Privatverbrauchers. Sozialbeiträge und Steuerprogression fressen alles sofort wieder auf. Trotzdem verbreitet man die Lügen weiter. Und obendrein hat man die Vermögensvorsorgen der deutschen Bürger kurzerhand milliardenschwer beraubt und entwertet. Das ist die Politik ala Schäuble, Draghi und Co., alles gegen die Bürger gerichtet. Darum weg mit den Altparteien, die uns diesen Murks herbeigeführt haben.

  • jetzt muß man uns nur noch glauben machen, daß es derzeit die höchste Realverzinsung aller Zeiten gibt und dann können wir wirklich erfreut unserer (kinderlosen) "Mutti" und Vater Staat danken. Friede, Freude, Eierkuchen-Matrix.
    Der Endsieg ist nicht mehr weit!

  • Zitat : Die Verbraucherpreise legten um 1,2 Prozent zu."

    - diese Lüge kann man fast nicht mehr hören !

    In Deutschland haben wir nach wie vor eine Inflation von ca. 7% !

    Das kann jeder im Supermarket, an der Tankstelle, seiner Strom- und Gasrechnung, beim Kleiderkauf, Busfahrten, etc. ablesen !

    .

  • Statistik dient dazu das gewünschte Ergebnis darzustellen. Dies wird durch verschiedene Tricks erreicht. Z. b. Änderung im Warenkorb. Tatsache ist, dass seit Einfürung des Euro die meisten Verbraucherpreise um ca. hundeert % gestiegen sind. Die Reallöhne haben sich im gleichem Zeitraum mehrheitlich deutlich veringert. Der Mehrheit der Deutschen steht weniger Kaufkraft zur Verfügung als vor 12 Jahren.

  • Zitat : Stärkster Anstieg der Reallöhne seit fast drei Jahren

    - da freut sich unser Finanz-Gnom, der diesen Anstieg mittels der kalten Progression schnell wieder einsammelt und Richtung EU verschiebt !

  • "Die Verbraucherpreise legten um 1,2 Prozent zu."

    Aber nein, es gibt keine Inflation... was ist das denn dann?

  • Ich habe noch nie eine Lohntüte bekommen, und so viel Bargeld in Euro auch noch nicht in der Hand gehabt.

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