Steigende Sozialausgaben
Steuern im Plus, Kommunen im Minus

Die kommunalen Haushalte in Deutschland weisen ein Gesamtdefizit von 1,4 Milliarden Euro aus – obwohl die Steuereinnahmen gestiegen sind. Denn auch die Ausgaben sind ordentlich angewachsen.
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WiesbadenTrotz sprudelnder Steuereinnahmen bleiben die deutschen Gemeinden insgesamt im Minus. Die kommunalen Haushalte wiesen in den ersten drei Quartalen 2013 ein Gesamtdefizit von 1,4 Milliarden Euro aus – nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts vom Mittwoch blieben sie damit auf Vorjahresniveau. Grund ist, dass die Ausgaben stärker stiegen als die Einnahmen.

Von Januar bis September flossen 145,4 Milliarden Euro in die kommunalen Kassen, rund 4,5 Prozent oder 6,3 Milliarden Euro mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Wichtigster Posten sind die Steuereinnahmen, die um 2,0 Milliarden Euro auf 52,1 Milliarden Euro stiegen. Mit 3,9 Prozent war die Wachstumsrate allerdings deutlich niedriger als in den ersten drei Quartalen 2012 (6,9 Prozent).

Die Ausgaben stiegen um 4,6 Prozent auf 146,8 Milliarden Euro. Dafür war nach Angaben der Statistiker vor allem der starke Anstieg der sozialen Leistungen verantwortlich. Sie schlugen mit 35,1 Milliarden Euro zu Buche, 6,7 Prozent oder 2,2 Milliarden Euro mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zu den sozialen Leistungen gehören Sozialhilfe, Grundsicherung für Arbeitssuchende (Hartz IV) und die Kinder- und Jugendhilfe. Auch für Personal und Sachaufwendungen gaben die Gemeinden mehr Geld aus. Nur der Aufwand für Zinsen sank - und zwar um 6,4 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Steigende Sozialausgaben: Steuern im Plus, Kommunen im Minus"

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  • Na ja, wenn man sieht, was ein Hartz IV Empfänger in Großstädten wie München kostet, dann muss man sich nicht über diese Entwicklung wundern. Und dieses "Einkommen" samt Miete, Krankenkostenabsicherung usw ohne Arbeit. Das System muss ja den Bach runter gehen. Denn immer mehr kommen aus dem Ausland nach Deutschland, nicht weil es hier so schön ist, sondern weil es umsonst Hartz IV gibt.

  • So, und jetzt sollten Journalisten mal wirklich investigativ arbeiten und schreiben was man unter sozialen Leistungen versteht!

    Und wenn die Wirtschaft und der Staat sich verbandelt haben und im Osten sehr viele Menschen unter dem Existenzminimum arbeiten müssen, nicht ohne Zuschüsse des steuerzahlers überleben können, haben wir einen Staatskapitalismus erster Klasse!!

    Der STAAT/POLITIKER/WÄHLER SIND SCHULD DAS DIE SOZIALAUSGABEN IMMER MEHR STEIGEN!! KEINER geht gegen den MIßBRAUCH DER WIRTSCHAFT VOR!! HAUPTSACHE DIE AKTIONÄRE UND MANAGER WERDEN BEDIENT.

    WAs für ein total krankes System das doch ist. Mit Wirtschaft hat das nichts mehr zu tun. Mit sozialer Marktwirtschaft schon mal gar nicht!

    Die Politik hat ALLES aber auch ALLES DAFÜR GETAN, das der STAAT PLEITE UND ÜBERSCHULDETE IST!! Wobei das ja nicht einmal wirklich schlimm ist. Es sind NUR ZAHLENSPIELE IM PC! Das Geldsystem ist zu einem reinen MACHTINSTRUMENT VERKOMMEN UND DIENT NUR EINIGEN WENIGEN; DIE SICH AN DER ARBEITERKLASSE BEDIENEN!!

    DAS wird KEIN GUTES ENDE NEHMEN. DA MUß MAN NUR MAL GESELL LESEN. Wir leben nicht in Hollywood, sondern in der Realität. Der Kapitalsimsu wird untergehen und mit ihm ein Großteil der Menschen!!

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