Steigende Strompreise
Altmaier will Ökostrom-Förderung eingrenzen

Der drohende Strompreisanstieg um sieben bis zehn Prozent bringt die Bundesregierung in Zugzwang. Daher soll es nun eine rasche Reform beim Ausbau der Ökoenergie geben. Ein wichtiger Punkt ist die Höhe der Förderung.
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BerlinUm die Strompreiskosten in den Griff zu bekommen, will Bundesumweltminister Peter Altmaier den bisher unkontrollierten Ausbau erneuerbarer Energien in geordnetere Bahnen lenken. „Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energie-Gesetzes absolut notwendig und unumgänglich ist“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin. Zugleich bekannte er sich klar zur Energiewende. Wer versuche diese zu torpedieren, „der wird es mit diesem Umweltminister zu tun bekommen“, betonte er.

Altmaier will feste Quoten. Zum Beispiel für die Frage, wo wie viele Windparks gebaut werden sollen. Die Planungen der Länder liegen hier teilweise 60 Prozent über dem Bedarf. Zudem soll sich der Ausbau stärker danach richten, wo es Netze gibt, die den Strom aufnehmen können. Ähnlich wie bei der Solarenergie, wo die Förderung bei einer installierten Leistung von 52 Gigawatt auslaufen soll, sei dies auch für Wind und Biogasanlagen sinnvoll, betont der Minister in einem Vorschlag für eine Reform des EEG.

Altmaier ließ offen, ob eine solche umfassende Reform noch vor der Bundestagswahl möglich ist: „Qualität geht für mich vor Schnelligkeit“. Er hat seine Vorschläge an alle Ministerpräsidenten und Bundestagsfraktionen verschickt und strebt eine Einigung im Konsens an. Dazu will Altmaier eine Beratergruppe mit 20 Persönlichkeiten aus Ländern, Wirtschaft und Gesellschaft einrichten.

Größter Knackpunkt dürfte aber sein, ob die Länder bereit sind, von eigenen Ausbauzielen abzurücken - sie profitieren bei mehr Windparks und Biogasanlagen von höheren Steuereinnahmen. Zudem will gerade Bayern nicht abhängig werden von Windstrom aus dem Norden.

„Wir müssen, dafür sorgen, dass der Ausbau in einem stetigen und berechenbaren Rahmen stattfindet.“ Notwendig sei eine politische Festlegung von Ausbauzielen. Er wolle eine Reform, die das ständige Herumdoktern beendet und über Jahre Planungssicherheit gebe. Die erneuerbaren Energien müssten rascher wettbewerbsfähig werden. Bisher erhalten Betreiber von Windparks und Solaranlagen auf 20 Jahre garantierte Vergütungen, die über den Marktpreisen liegen. Der Förderaufschlag wird per Umlage auf die Verbraucher abgewälzt.

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  • Rabatte für Unternehmen, die viel verbrauchen und der Verbraucher zahlt fleißig die höheren Preise. Was das für Geringverdiener bedeutet, wird vor allem von den Politikern ignoriert. Strom wird für die einfachen Bürger zum Luxusgut und Golfplätze können vergünstigten Strom beziehen?

    Die Gesetzeslage die sowas ermöglicht, sollte schleunigst geändert werden!

  • Abseits ökoreligiöser Phantasien erfolgt die Einspeisung von Solar- und Windstrom entsprechend den Launen des Wetters. Die Solarstromeinspeisung liegt im Sommer 5 x höher denn im Winter, im Winter findet lediglich ca. 4h am Tag eine nennenswerte Solarstromeinspeisung statt.

    In einem bedarfsgesteuertem Netz muss diese Erzeugung vollständig durch moderne Grosskraftwerke abgedeckt sein, die in heissr, oder kalter Bereitschaft stehen.Für einen 4 stündigen Peak lohnt sich ein Abschalten eines Grosskraftwerks nicht. Solar- und Windstrom können lediglich einen Teil der Brennstoffkosten einsparen, ca. 1c/kWh.

    Die Wind- und Solarstromeinspeisung hat starke Peaks die einen Netzausbau auf allen Ebenen erfordern. Dies wird in den Netzpreisen eingepreist.

    Grosskraftwerke sorgen mit den rotativen Massen der Turbogeneratoren für die kurzfristige Netzstabilisierung. Solarzellen bergen das Risiko von Frequenzschwankungen im Netz die zu einem massenhaften Abschalten und damit das Risiko eines Netzzusammenbruchs in sich bergen.

    Der Wert von Solar- und Windstrom liegt bei max. 1c/kWh, gem. Bekannter aus dem Netzbereich könnte der Wert auch negativ sein.

    Demzufolge senkt Solarstrom sicherlich keine Strompreise, sondern belastet Konsumenten, Industrie und Versorger die die Kosten auf verschiedene Weise, EEG Umlage, Netzentgelte, Allg. Stromrechnung, Minderauslastung von Kraftwerken, belastet bekommen.

    Vandale

  • sgk_10
    Mit Energie und den Steuern bzw. den Abgaben darauf lässt sich aber auch Etliches für den Staatshaushalt abzweigen. Noch zu gut habe ich Öko-Abgabe auf Treibstoffe in Erinnerung. Diese Abzocke hat doch damals ganz gut geklappt. Warum nicht wieder einmal so einen Coup landen? Schließlich muss doch die Kaufkraft abgeschöpft werden.
    Diesem von Amtes wegen bescheuklappten Ignoranten – so meine persönliche Meinung über diesen Herren – traue ich auch Handlungen zu, die nicht auf des deutschen Volkes Wohl ausgerichtet sind.

    Anmerkung:
    Im Hochpreisland Schweiz kostet eine KWh derzeit ca. 18 €-Cent

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