Deutschland

Diskussion: Kommentare zu: „Wir dürfen den Krisenländern nicht nur die Keule überziehen“

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
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  • 05.02.2013, 09:26 UhrBuerge-r

    "Wir dürfen den Krisenländern in der EU nicht nur die Keule der Konsolidierung überziehen, wir müssen ihnen helfen, vor allem mit finanziellen Anreizen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit".

    Steinbrück ist auch ein ökonomischer Vollhorst der nicht begreifen kann, weil er nicht begreifen will, dass der von ihm geforderte "finanzielle Anreiz" erst durch den Euro, der für die spanische Wirtschaft viel zu hart ist, notwendig wird - und zwar auf Dauer, da die wirtschaftliche und kulturelle Substanz sich eben nicht von heute auf morgen ändern lässt.

    Es ist genau wie bei den Mieten: Immer wird an den Symptomen geflickschustert, statt die Ursachen abzustellen!

    • 05.02.2013, 10:35 Uhrpeer-Bilderberger

      Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

    • 05.02.2013, 11:35 Uhrpeer-Bilderberger

      ok, dann sachlich, zu den Fakten

      +++++++++++++++++++++++++++++++
      NRW-Ministerpräsident Steinbrück ist seinen Pflichten als Aufsichtsrat nicht nachgekommen
      Fragen nach seiner Rolle bei der WestLB-Krise mag Peer Steinbrück (SPD) überhaupt nicht. Als vor wenigen Tagen ein Fernsehreporter vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten wissen wollte, ob er nicht als früherer Finanzminister die riskanten Kreditvergaben der NRW-Landesbank hätte kennen müssen, schob ein Steinbrück-Mitarbeiter das Mikrofon des Journalisten einfach beiseite.

      Die Nerven liegen blank in der Düsseldorfer Staatskanzlei. Zusätzlich zum parlamentarischen Untersuchungsausschuss droht wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten bei den Landesgesellschaften nun ein weiterer in Sachen Landesbank.

      Dabei steht Steinbrück selbst als Mitglied in den Aufsichtsgremien der fünftgrößten deutschen Bank und als Vertreter des Hauptgesellschafters NRW (43,2 Prozent) im Mittelpunkt des Interesses.
      ...
      WestLB-Affäre: Kontrolleur ohne Kontrolle - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/westlb-affaere-kontrolleur-ohne-kontrolle_aid_197775.html

    • 05.02.2013, 11:37 Uhrpeer-Bilderberger

      ++++++ Steinbrück als Bilderberger ++++++++

      Der Bilderberger Steinbrück als Kanzlerkandidat
      Dienstag, 21. Juni 2011 , von Freeman um 20:09

      Manchmal treten Vorhersagen schneller ein als man sie erwartet. Die langjährige Beobachtung zeigt nämlich, Politiker die bei der Bilderberg-Konferenz teilnehmen machen sehr oft einen steilen Aufstieg und landen in Führungspositionen. So auch Peer Steinbrück, den wir bei seiner Wanderung vom Paradiso Bergrestaurant als Bilderberg-Teilnehmer fotografieren konnten. Kaum aus St. Moritz zurückgekehrt und von einer Tournee um für sein Buch "Unterm Strich" zu werben, sowie vielen Vorträgen um sich unters Volk zu mischen, will der ehemalige Bundesfinanzminister wieder in die Spitzenpolitik zurückkehren und hat sich als Kanzlerkandidat der SPD angeboten.

      Steinbrück neben Airbus-Chef Thomas Enders:

    • 05.02.2013, 11:39 Uhrpeer-Bilderberger

      ++++++++++ Steinbrück, der und die bazhlten Reden +++++

      Kritik an Redehonoraren: Kein Geld mehr für Vorträge

      Politische Gegner und die Internetplattform "Abgeordnetenwatch.de" werfen Peer Steinbrück vor, seit Jahren gegen Geld vor Bankern Reden gehalten zu haben. Nach seiner Nominierung zum Kanzlerkandidaten will der Ex-NRW-Ministerpräsident keine honorarpflichtigen Vorträge mehr halten.

      Peer Steinbrück (SPD) spricht am Dienstag (07.06.2011) in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin bei der "Lecture de l'Academie de Berlin 2011".
      Bild 1 vergrößern

      Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ist ein gefragter Redner

      In sozialen Medien und Blogs muss der frühere Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen in den letzten Tagen einiges an Kritik einstecken. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Patrick Kurth stichelt via Kurzmitteilungsdienst Twitter, Steinbrück habe seit 2009 über 90 bezahlte Reden gehalten, während die Zahl der "kostenfreien" Reden im Bundestag nur bei vier gelegen habe. Ein anderer Nutzer schimpft, Steinbrück schwänze Abstimmungen, verdiene "aber gut als Redner bei Unternehmens-Events".
      Steinbrück bleibt BVB-Aufsichtsrat

      Die Bürotürme der Deutschen Bank in Frankfurt am Main
      Bild 2 vergrößern

      Auch für die Deutsche Bank in Frankfurt am Main hielt Steinbrück Vorträge

      Auf einer Pressekonferenz anlässlich seiner Nominierung durch den Parteivorstand der Sozialdemokraten reagiert Steinbrück am Montag (01.10.2012) auf seine Kritiker. Er werde vom heutigen Tag an keine honorarpflichtigen Vorträge mehr halten. Sein Aufsichtsratsmandat beim Industriekonzern ThyssenKrupp lege er wegen der SPD-Kanzlerkandidatur nieder. Das Aufsichtsratsmandat beim Deutschen Fußballmeister Borussia Dortmund will Steinbrück nach Rücksprache mit dem Verein behalten.

    • 05.02.2013, 10:35 UhrWiderstand

      Steinbrück hat es nicht begriffen und will es nicht begreifen:

      1. Die Jugendarbeitslosigkeit im Süden ist kein Problem mangelnden Geldes, sondern (a) mangelnder Strukturreformen und (b) des Euro. Daher muss man einerseits die Strukturreformen durchführen und außerdem den Eurowahnsinn beenden, damit diese Länder wieder zu einem für sie adäquaten Wechselkurs arbeiten können.

      2. Jeder Cent, den man unter den jetzigen korrupten und mafiösen Kleptokratenstrukturen in den Süden pumpt, beseitigt nicht die Jugendarbeitslosigkeit, sondern landet in den Taschen der Reichen und der Bankster. Da kann man das Geld auch gleich verbrennen.

      3. Der Einzige, dem hier ständig eins mit der Keule übergezogen wird, ist der deutsche Steuerzahler und Vorsorge-Sparer. Steinbrück will seine Geschenke mit unserem Geld finanzieren. Deutschland hat über seine Exportüberschüsse Vermögenswerte aufgebaut, die dringend zur Finanzierung der demographischen Alterung in Deutschland gebraucht werden. Unsere Euro-wahnsinnigen Politiker maßen sich an, dass sie uns dieses Geld komplett stehlen dürfen, um damit (siehe 2.) die Vermögen der Reichen in den Mittelmeerstaaten zu retten. Die müssen mit ihrem Vermögen für die von ihnen installierte Kleptokratie haften, nicht aber wir.

      Was bei diesem Euro-Irrsinn rauskommt ist die Verarmung Deutschlands UND gleichzeitig die dauerhafte Schädigung der (arbeitslosen) Jugend im Mittelmeerraum. Steinbrücks Politik wird das verstärken.

      Geld für Veränderungen ist da. Steinbrück darf es gerne bei denen eintreiben, die sich z.B. beim Immobilienboom in Spanien eine goldene Nase verdient haben. Auch Italiener sind im Mittel viel vermögender als Deutsche. Die können selbst für ihren korrupten Staat zahlen. Macht Schluß mit dem Raub deutscher Vermögenswerte! Ich zahle meine Steuern nicht für die nie funktionierenden Allmachtsphantasien selbsternannter Berliner Weltenretter! Ich will Zukunftsinvestitionen in Deutschland, und nicht Geschenke an Millionäre!

    • 05.02.2013, 11:33 UhrGurkenmurkser

      Die reine Wahrheit, was hier steht.

      Aber:
      Es geht Steinbrück und den anderen nur darum, endlich an den Trog zu kommen. Mehr steckt nun wirklich nicht dahinter.
      Deshalb bleibt jede Argumentation sinnlos.

    • 05.02.2013, 11:43 Uhrpeer-Bilderberger

      Steinbrück als bezahlter Freund der Bankster und nominiuerter Kanzler durch seine Freund die Bilderbeger wird gerade von den Medien dem "kritischen stetst bestens informierten Bügewr" für die Wahl ---schmackhaft--- gemacht.

      Aber was solls.
      Ein Volk, was nicht mal darüber eintscxheiden darf, welkche TV Sender geshen werden (ARD / ZDF) + GEZ, darf bestoimmt alles, aber bestimmt nicht WIRKLICH die Reghierung wählen.

  • 05.02.2013, 09:38 UhrHofmannM

    Jetzt kommt dieser Steinbrück auch wieder mit staatlichen Förderprogammen daher..."finanzelle Anreize zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit"!
    Das ist mal wieder typisch realitätsfremde ökosozialistische Politik!
    Auf der einen Seite wird von dieser Politik alles dafür getan, dass Energie/Strom für viele Unternehmungen künstlich durch eine EEG-Energiewandel-menschengemachte Klimawandelmärchen Politik verteuert wird um das Marktwirtschaften immer unwirtschaftlicher zu gestalten und auf der anderen Seite wird vom Staat her immer so getan, dass dieser Geld und Kapital in Massen zur Verfügung stellen kann. Dieses Staatskapital sind die Steuern von morgen und das verprassen von angesparten zuküftigen Renten- und Sozialleistungsansprüchen.
    Durch eine zunehmende Bürokratiesierung und ökosozialisierung wird Europa/Deutschland in Zukunft immer weniger Wirtschaftsleistung erbringen können und somit an sozialen Wohlstand verlieren. Da hat Hr. Cameron schon ganz recht, wenn er sagt, wir müssen uns von diesen Fesseln der EU-Bürokratiekrage befreien!

  • 05.02.2013, 09:49 UhrWegweiser

    Traurig, man darf die Krisenländer nicht nur mit der Keule überziehen, Deutschland, seine Bürger und Menschen aber dabei schon.

    Das Euroabenteuer, dieser Begriff kann man in diesem Zusammenhang durchaus einmal wählen, erreicht immer neue Dimensionen. Die Zielsetzungen und Zielvorgaben wurden ins Gegenteil verkehrt, wachsende Armut, steigende Verschuldungen, ein fragiler Bankensektor, Haftungsvergemeinschaftlichungen, Monetarisierungen von Fremdschulden und von Fremdrisiken gehören zur ökonomischen Realität (LTRO, ELA, Target II, OMT, EFSF, EFSM, ESM, Bankenunion, Niedrigstzinsen, ökonomische Ungleichgewichte, mangelnde Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten).

    Die Südzone wird zurzeit verdeckt und versteckt durch die EZB finanziert (s.o.). Diese Länder befinden sich in einer jahrelangen Rezession mit hohen Jungendarbeitslosigkeiten. Ihr Bankensektor wird mit Hilfe der Fonds EFSF und ESM rekapitalisiert.

    Mit der Keule überziehen? Nun, dieser Part trifft wohl eher auf die bundesdeutsche Bevölkerung zu und dies schon seit dem Bestehen dieser Währungsunion. Und ein Ende dieser Entwicklungen ist nicht in Sicht. Die Einkommensentwicklung seit der Euroeinführung spricht Bände im Vergleich zu den skandinavischen Ländern oder der Schweiz. Es ist unsere eigene Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit und unser permanenter Verzicht auf Wohlstandszuwachs, der diese Eurozone erhielt und noch erhält.

    Der Euro, aus deutscher Sicht ein Abenteuer, was die Bevölkerung ja eigentlich nicht wollte.

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