Steinbrück
SPD will Steuerlast für Firmen nicht erhöhen

Deutsche Unternehmer haben Bedenken gegen die Vermögenssteuerpläne der SPD geäußert. Ihnen trotzt Kanzlerkandidat Peer Steinbrück: Seine Partei plane keine Substanzbesteuerung - nicht nur bei der Vermögenssteuer.
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BerlinSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat allen Bedenken aus der Wirtschaft zum Trotz versichert, dass seine Partei die Steuerlast für Firmen nicht erhöhen wolle. "Wir beabsichtigen nicht, die Unternehmensbesteuerung in Deutschland zu verschlechtern", sagte Steinbrück am Montagabend in Berlin bei einem Empfang der SPD-Bundestagsfraktion für mehrere hundert Vertreter der Wirtschaft.

"Wir beabsichtigen keine Substanzbesteuerung." Dies gelte nicht nur für die Vermögensteuer, sondern auch für die Erhöhung der Spitzensatzes in der Einkommensteuer, die sich für Personengesellschaften auswirke. "Auch dies wird gelöst", versprach Steinbrück.

Zuvor hatte der frühere Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, Zweifel daran geäußert, dass die Vermögensteuerpläne der SPD praktikabel seien. Steinbrück habe versprochen, dass die Vermögensteuer in den Betrieben nicht zu einer Substanzbesteuerung führen werde, sagte Kannegiesser als Gastredner auf dem Wirtschaftsempfang.

"Wie das geht, weiß ich nicht", fügte Kannegiesser hinzu. "Man kann nicht morgens über die Bedeutung der mittelständischen Industrie reden und nachmittags (darüber), wie man Ausnahmen bei der Substanzbesteuerung und anderen Dingen vornimmt."

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Steinbrück: SPD will Steuerlast für Firmen nicht erhöhen"

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  • Wer noch unentschieden darüber ist, was von Steinbrück zu halten ist, der möge hier noch einmal nachlesen

    "SPD und Union haben den Vorstoß von Finanzminister Peer Steinbrück abgelehnt, kostenlose Kindergartenplätze durch Einschnitte beim Kindergeld zu ermöglichen. "

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/finanzierung-kostenloser-kindergaerten-steinbruecks-kindergeld-vorschlag-stoesst-auf-breiten-widerstand/2631634.html

    "Nach Berechnungen des Finanzministeriums würde eine Kürzung des aufwändigsten familienpolitischen Förderinstruments um fünf Euro rund 1,1 Milliarden Euro einsparen. Die kommunalen Spitzenverbände hatten die Kosten für einen vollständigen Erlass der Gebühren für einen Kindergartenplatz auf zwei bis drei Milliarden Euro beziffert."

    Wieviele Milliarden Euros hat Steinbrück mit seiner Stimme ins Ausland transferiert? Und nach seinem Dafürhalten sollen es nicht die letzten Milliarden Euros sein.

    Sind Sie jetzt entschieden und wissen, was Sie von ihm zu halten haben?

  • Wer glaubt den Altparteien denn noch? Nur noch tief Gläubige! Das wesentlich bessere Programm hat die AfD: Die Aussagen zur Währungspolitik, Europapolitik, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Staatsfinanzen und Steuern, Alterssicherung und Familie, Bildung, Energiepolitik und Integrationspolitik kann man blanko unterschreieben. Alle Altparteien sind nur Vertuscher, unehrlich, ohne klare Aussagen. Wo sind z.B. die Werte in der Union geblieben? Wo sind die Sozialkorrekturen von Rot-Grün? Wo hat die FDP die Hotelsteuern korrigiert? Die Lösung kann nur AfD heißen, um einen Neuanfang zu starten. Alle Bürger können nun über den Euro entscheiden. Gut so!

  • Da sollte Herr Steinbrück aber nicht so viel versprechen. Denn gegen die sozialistischen Grünen wird er sich nicht wehren können.
    Steinbrück ist ja auch in seiner eigenen Partei als Konsrvativer in der Minderheit

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