Steinbrück trifft Schäuble
Alphatiere auf Schmusekurs

Seine Worte finden Gehör, seine Popularität steigt. Peer Steinbrück hat kein offizielles Amt, dennoch gilt er als aussichtsreicher Kanzlerkandidat der SPD. Sogar der politische Gegner spendet Lob.
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BerlinDass ein Ex-Finanzminister der SPD, der sich warmläuft für die Kanzlerkandidatur, für sein Buch "Unterm Strich" einen Preis der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung erhält, ist unspektakulär. Dass sein Nachfolger im Ministeramt, ein CDU-Mann, die Laudatio auf den Preisträger hält, ist schon eher bemerkenswert. Peer Steinbrück, der die christdemokratische Kanzlerin Angela Merkel in zwei Jahren aus dem Amt drängen will, und Wolfgang Schäuble spielen mit diesem Bild. Am Dienstag, eine Minute vor 19 Uhr, haben die Fotografen das passende Bild: „Steinbrück meets Schäuble“. Zwei streitbare, bewährte Wachhunde der Bundeskasse in Respekt füreinander vereint.

Schäuble macht sich lustig über die sich aufdrängenden Fragen im Vorfeld: Warum gerade er als Laudator Steinbrücks eingeladen wurde, warum er wohl zugesagt habe? „Aber eigentlich ist es falsch, so zu denken“, wischt er die Bedenken vom Tisch. „Wir haben ein ordentliches Verhältnis zwischen Vorgänger und Nachfolger.“ Und deshalb sei er hier, beim „lieben Herrn Steinbrück“. Ein paar Spitzen gönnte sich der Christdemokrat dennoch. Man solle, so habe er gelernt, einen Politiker nie liebenswürdig nennen. In die Versuchung komme man damit aber bei Steinbrück ohnehin nicht.

Und zu den Spekulationen über eine Kanzlerkandidatur Steinbrück reizte er den Preisträger: „Sie genießen das ja auch.“ Man müsse sich, das wisse er, Schäuble, vor denen in Acht nehmen, die sagten, sie strebten ein Amt nicht an. „Ich kann ihnen sagen, wir sind wachsam, sind auf der Hut.“ Auch Steinbrück gab den Gelassenen. Dass Schäuble gekommen sei, spreche für Souveränität, für Großmut. Ansonsten räumte der derzeit hoch Gehandelte freimütig seine Eitelkeit ein und formulierte kokett, sein Leben werde jetzt wohl erst einmal um etliches ruhiger verlaufen.

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  • Wieso müssen die Abgeordneten und speziell Regierungsmit-glieder die Auswirkungen nicht fürchten? Weil sie auch in einer Krise das 20-fache und mehr eines Hartz-IV-Empfängers erhalten(nicht "verdienen") "Leistung muß sich wieder lohnen" heißt ein "Wahl"-Spruch. Er ist richtig und vernünftig und steigert den Wohlstand. Leider ist es seit vielen Jahrzehnten so, dass von Überstunden of nur ein Drittel oder weniger in der Lohntüte übrig bleibt.Das ganze Getöns um den Fachkräfte-mangel wäre obsolet, würde man vernünftig viel Netto vom Brutto übrig lassen. In einem Abschwung in den wir in absehbare Zeit in den nächsten Monaten/ Jahrn kommen, haben wir wieder zuviel Leute an Board. Bei einem Crash des Euro bzw der Weltkonjunktur, kann sich jeder selbst ausmalen, was passiert.Steinbrück wollte mit der "Kavallerie einmarschieren und die angeblichen Schwarzgelder der reichen Deutschen zurückholen" Abgesehen davon, dass dieses Ansinnen und diese Ausdrucksweise zutiefst verbrecherisch/faschistisch ist, muss man sich fragen wieso Gelder in die Schweiz transferiert werden. Diese Gelder wurden bereits versteuert und wurden aus Sorge, umd die Existenz des Euro dorthin geschafft.
    Dies ist aus deutscher Sicht äußerst schädlich. Man fürchtet zurecht die Wiedereinführung eines Lastenausgleichs. Sie wurde seitens von rot-rot-grün schon ins Gespräch gebracht.
    Das dies sofort,früher oder später auch Eigenheimbesitzer, Rentemsparer(Rürup, Riester), Konsumenten treffen wird, dürfte klar sein. Sparen wird man nicht, man hat Angst Wahlen zu verlieren. Der Staat(Deutschland, Europa)in seinem Todeskampf wird wild um sich schlagen und gewaltig an der Steuerschraube drehen, kombiniert mit Phasen von Abwrackprämien, Dämmprämien und dergleichen Unfug. Auch die CSU tritt ja mittlerweile für die PKW-Maut ein. Der ADAC hat schon geschrieben aus welchen Gründen diese nicht zielführend ist...Und so entfernt man sich immer weiter vom Erhard'schen "Wohlstand für alle" zur "Armut für Jeden"

  • midasm
    Merkel hat der parlamentarischen Demokratie sehr

    geschadet u.sie macht eine Politik gegen das Volk .

    Das hann doch jeder Blinde sehen !

  • @Zeitzeuge
    1. Frau Merkel laviert zu sehr anstatt zu führen
    2. Ihr zögerliches Verhalten beim Aufspannen der
    diversen Euro Rettungsschirme
    3. Ihr gestörtes Verhältnis zu Herrn Junker.
    4. Ihre Nichtbeteiligung beim Militäreinsatz der Nato
    in Lybien
    5. Ihre Aussage "Multikulti ist total gescheitert"
    während der Sarrazin Affaire.
    6. Ihr mangelhafter Einsatz zur Durchsetzung der EU-
    Frauenquote bei Aktiengesellschaften.

    Vorstehendes sind nur einige wenige Punkte warum sich der Daumen gesenkt hat. Frau Merkel wird zunehmend als Belastung empfunden.

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