Steinmeier-Rückkehr
SPD sagt Grünen den Kampf an

Die Grünen befinden sich im Umfragehoch – und melden langsam Führungsansprüche an. Die SPD ist alarmiert, will dem Höhenflug des ewigen Juniorpartners nicht tatenlos zuschauen. Die Rückkehr des Fraktionschefs Frank-Walter Steinmeier wurde zur Kampfansage.
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HB BERLIN. Für Sigmar Gabriel blieb zunächst nur die ungewohnte Statistenrolle. Die ganze Aufmerksamkeit der zahlreichen Kameras im Saal der Bundespressekonferenz richtete sich auf seinen Nebenmann.

Nach zwei Monaten Auszeit und mit etwa zehn Kilo weniger meldete sich Frank-Walter Steinmeier nach seiner Nierenoperation am Dienstag ausgesprochen munter zurück.

Mit Persönlichem begann der Fraktionschef. Er und seine Frau hätten den medizinischen Eingriff gut überstanden. „Wenn nichts dazwischen kommt, wird es die schöne Konsequenz haben, dass meine Frau in ein normales Leben zurückehren kann.“ Die öffentliche Anteilnahme der an der Transplantation sei überwältigend gewesen: „Das hat geholfen. Das hat gut getan.“ Auch den Journalisten dankte er, weil sie seine Privatsphäre in dieser Zeit respektiert hätten.

Und Steinmeier hofft auch, dass die durch seinen Fall wieder in Gang gekommene Debatte über Organspenden zu konkreten Ergebnissen führt.

Danach legte der Oppositionsführer los, um sich auf den ersten Jahrestag von Schwarz-Gelb in dieser Woche einzuschießen. Ihm fielen dazu auch im Abstand von acht Wochen keine Komplimente ein. „Das war ein Jahr der Politik zum Abgewöhnen“, lautete der vernichtende Befund. Das angebliche „Traumpaar“, das sich vor zwölf Monaten zusammengefunden habe, sei für viele im Lande zum „Alptraum“ geworden.

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  • Nun ja, bis jetzt sind es nur schöne Worte.
    Wenn die SPD nicht endlich wieder den Zugang zu den bürgern findet, verleirt sie weiter.
    Sie benatworten ja nicht mal Mails von bürgern/Anhängern/Wählern und so etwa sgeht gar nicht.
    Sie sollten die bürger wieder ernst nehmen.

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