Steinmeier weiter beliebtester Politiker
Umfrage: Merkel hat das Nachsehen

Keine Chance für Angela Merkel: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat seine Position als beliebtester Politiker verteidigt. Mit seiner Partei geht es indes weiter abwärts.

HB KÖLN. Im ARD-Deutschlandtrend legte der SPD-Minister Steinmeier zwei Punkte zu und belegt damit weiterhin den ersten Platz vor der CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die nur einen Punkt hinzu gewann. 69 Prozent sind mit Steinmeiers Arbeit zufrieden, für Merkel votierten 67 Prozent. Steinmeier holt zudem in der Direktwahlfrage auf.

Könnten die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen und würde Steinmeier für die SPD antreten, dann würden sich 35 Prozent (plus 6 im Vergleich zum Vormonat) für den Außenminister und 49 Prozent (minus 8) für die Amtsinhaberin entscheiden, teilte der WDR mit.

Zugleich sind nur 20 Prozent der Bundesbürger der Ansicht, dass "die SPD Chancen hat, den nächsten Bundeskanzler zu stellen". Selbst unter den SPD-Anhängern sind lediglich 36 Prozent dieser Ansicht. Ebenfalls nur 20 Prozent sind der Meinung, dass die SPD "gutes Führungspersonal hat". Bei den SPD-Anhängern denken dies 37 Prozent. 62 Prozent der Bundesbürger wünschen sich allerdings, "dass die SPD eine wichtigere Rolle spielt als zur Zeit". Bei den SPD-Anhängern wünschen sich dies 89 Prozent.

Huber auf dem letzten Platz

Platz 3 der Liste der beliebtesten Politiker belegt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) mit 53 Prozent (plus 1). SPD-Chef Kurt Beck kann im Vergleich zum Vormonat um 5 Punkte zulegen und erreicht 23 Prozent Zustimmung. Am schlechtesten der abgefragten Spitzenpolitiker schneidet CSU-Chef Erwin Huber ab. Mit seiner Arbeit sind nur 20 Prozent der Deutschen zufrieden (minus 1).

Die SPD verharrt unterdessen im Umfrage-Tief und kommt wie im Vormonat nur auf 24 Prozent. Damit bleiben die Sozialdemokraten von der 30-Prozent-Marke weit entfernt. Die Union kommt im Vergleich zum Vormonat unverändert auf 36 Prozent. Die FDP blieb bei 12, die Grünen bei 11 Prozent. Allein die Linke konnte einen Punkt zulegen und kommt auf 14 Prozent.

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