Stelle bereits ausgeschrieben
Kritik an Steinbrücks teuren PR-Plänen

Sein Vorgänger Hans Eichel hatte einen, und nun will Finanzminister Peer Steinbrück auch einen haben: Einen Berater für Öffentlichkeitsarbeit. Der neue PR-Manager soll aber drei Mal so viel kosten dürfen. Die Union und FDP sind gegen diese Pläne.

HB BERLIN. „Wir erwarten und rechnen damit, dass Steinbrück gute Finanzpolitik macht und diese rechtfertigt sich von selbst und nicht durch einen PR-Berater“, erklärten die Haushaltsexperten der Union im Bundestag, Steffen Kampeter und Jochen-Konrad Fromme, am Montag in Berlin. Auch die FDP kritisierte die Pläne des SPD-Ministers. Steinbrücks Sprecher rechtfertigte das Vorhaben.

Das Ministerium hat am 4. Februar im Europäischen Amtsblatt eine Ausschreibung für eine solche Beratung veröffentlicht. Der Vertrag soll über zwei Jahre laufen und kann um ein Jahr verlängert werden.

Nach Worten der CDU-Politiker ist der Plan des Ministers in der Koalition nicht abgestimmt. Die Union habe bereits in der Vergangenheit die PR-Maßnahmen von Steinbrücks Vorgänger Hans Eichel kritisch beobachtet. Das müsse auch Steinbrück bekannt sein. Dass der Minister nun eine Fortsetzung dieser Fehlentwicklung betreibe, sei unverständlich und werde von der Union nicht unterstützt. „Wir sollten vermeiden, der Opposition eine allzu offene Flanke zu bieten.“

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