Stellenabbau in Zentrale
IG-Metaller fürchten um Job

Normalerweise kämpfen sie um die Arbeitsplätze ihrer Kollegen. Jetzt fürchten Mitarbeiter der IG-Metall in der Frankfurter Zentrale der Gewerkschaft selbst um ihre Plätze. Die IG Metall hat eine weitreichende Organisationsreform mit Stellenstreichungen beschlossen. Die Gewerkschaft sagt, sie wolle die Basis stärken, der Abbau geschehe ohne Kündigung.
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HB BERLIN/FRANKFURT. In der Frankfurter Zentrale werde man 125 Arbeitsplätze abbauen, sagte IG-Metall-Vizechef Detlef Wetzel der "Berliner Zeitung" (Samstag). Es gebe aber keine betriebsbedingten Kündigungen, betonte er. Laut Betriebsrat gehen viele Beschäftigte in Altersteilzeit oder Rente, andere würden umgeschult. Der Personalabbau soll innerhalb der nächsten vier Jahre abgeschlossen sein.

Gleichzeitig sollen dem Bericht zufolge die 164 örtlichen Verwaltungsstellen gestärkt und mehr Geld in die Mitgliedergewinnung investiert werden. Der IG-Metall-Vorstand habe beschlossen, für sogenannte Erschließungsarbeiten zusätzlich 16 bis 20 Millionen Euro pro Jahr bereitzustellen, erläuterte Wetzel. Unterm Strich solle mit der Reform kein Geld eingespart werden. Vielmehr gehe es darum, Mittel von der Zentrale zur Basis umzuschichten.

Wetzel plädierte dafür, auch den siebenköpfigen Vorstand auf fünf Mitglieder zu verkleinern. "Die IG Metall wird sich auf allen Ebenen restrukturieren, da kann sich die Führungsebene nicht anders verhalten", sagte der stellvertretende Vorsitzende. Bis zum Gewerkschaftstag im nächsten Jahr werde der Vorstand einen Vorschlag vorlegen.

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  • wer hat die zeitarbeit befürwohrtet ihr,wer sitz mit der Merkel am tisch ihr,wo ist das problem,arbeitsmarkt ist offen,also sonst seit ihr so clever von Steinkühler bis sommer und dann mus man euch eure eigenen tricks sagen schämt euch,bei der kohle die ihr wegnehmt.Tantime oder wie das zeug heisstden stachel aus bayern kenn ich noch ein ganz lieber gewerkschafter na der hat die grosse keule geschwungen,glaube seine frau hatte dann neeeee Zeitarbeitsfirma gegründet in den anschlussgebieten irgendwo in den anschlussgebieten.Sahsen.euch zu traun heisst auf sand zu baun fackt ist die zeitenwende ist vor der tür die verarsche geht nicht ewig,das regeln wir mit achstum und neue schulden,geht doch,oder

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