Stephan Kohler
Ein Vorbild im Dienste der Klimarettung

Stephan Kohler kümmert sich im Auftrag des Wirtschaftsministeriums darum, wie die Deutschen möglichst effizient mit Energie umgehen und auf diesem Wege zum einen weniger von Rohstoffimporten abhängig werden und zum anderen auch dem Klima etwas Gutes tun können. Auch privat geht Kohler mit gutem Beispiel voran.
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Wer eine Gesellschaft des Bundes leitet, die auch noch den Namen Deutsche Energie-Agentur (Dena) trägt, der hat Vorbildfunktion. So sieht es wohl auch Geschäftsführer Stephan Kohler. Einst Mitarbeiter des Tüv Bayern und dort zuständig für die Kontrolle von Kernkraftwerken, danach Mitglied des Ökoinstituts in Freiburg, kümmert er sich heute im Auftrag des Wirtschaftsministeriums darum, wie die Deutschen möglichst effizient mit Energie umgehen und auf diesem Wege zum einen weniger von Rohstoffimporten abhängig sind und zum anderen auch dem Klima etwas Gutes tun.

Kohler hat sich nun ein neues Auto zugelegt: kein Elektroauto, nein, ein Erdgasfahrzeug. Der VW Passat Variant komme mit einer Tankfüllung 400 Kilometer weit - selbst bei hohen Geschwindigkeiten, berichtet der 57-Jährige. "Der Tankvorgang dauert nicht länger als bei einem Benziner", sagt er. Und eine Füllung koste ihn gerade einmal 20 Euro.

Nun will Kohler aber noch einen Schritt weiter gehen. Sein Ziel ist es, klimaneutral Auto zu fahren. Derzeit verhandelt er mit einem Gasanbieter. Der soll auf seine Kosten so viel Biogas in das allgemeine Gasnetz einspeisen, wie Kohler selbst mit seinem Auto Erdgas verfährt. Auf diesem Wege würde er mit seinem Fahrzeug in der Tat mobil sein, ohne ein Gramm Kohlendioxid zusätzlich in die Atmosphäre auszustoßen.

Dr. Daniel Delhaes
Daniel Delhaes
Handelsblatt / Korrespondent

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  • Autofahren mit biogas ist sicher nicht schlecht. Die Frage ist immer, wo kommt das biogas her? Wird diese Energieform aus vergärenden Pflanzenabfällen produziert oder werden dazu Unmengen an Mais, Getreide oder sonstige Lebensmittel verheizt? Jede Energieform hat seine Vor- und Nachteile, das sollte man bei der Wahl jeder Energieform bedenken

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