Deutschland
Steuereinnahmen im Mai deutlich zurückgegangen

Die Steuereinnahmen sind im Mai um 2,6 Prozent hinter denen des Vorjahresmonats zurückgeblieben. Das Lohnsteueraufkommen sank um 7,1 Prozent, das Umsatzsteueraufkommen stieg um 2,6 Prozent. Dies geht aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor, der am kommenden Montag veröffentlicht wird und dem Handelsblatt vorliegt.

DÜSSELDORF. Angesichts der eher günstigen konjunkturellen Entwicklung gehen Steuerschätzerkreise dennoch davon aus, dass am Jahresende die Steuerschätzung leicht übertroffen werden könnte Besonders schlecht entwickelten sich im Mai die Einnahmen des Bundes. Sie blieben 5,3 Prozent hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Wesentliche Ursache ist der Einbruch der dem Bund zustehenden Tabaksteuer um 38,6 Prozent. Dagegen stiegen die Einnahmen der Länder um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Hier schlug vor allem die Erbschaftsteuer mit einem Plus von 8,8 Prozent zu Buche.

Trotz des schwachen Mai liegen die Gesamteinnahmen in den ersten fünf Monaten noch etwas über der letzten Steuerschätzung für das Gesamtjahr. Während die Steuerschätzung für 2004 ein Minus von 0,4 Prozent für die Steuereinnahmen ohne Gemeindesteuern vorhergesagt hat, flossen in den ersten fünf Monaten 0,9 Prozent mehr in die öffentlichen Kassen als im Vorjahreszeitraum.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%