Steueroasen
Ermittler verfolgen UBS-Spur nach Singapur

Die Schweizer Großbank UBS verwahrt sich gegen Vorwürfe, sie arrangiere für ihre Kunden Geldtransfers in Steueroasen. Deutsche Steuerfahnder bringen sie in Erklärungsnot: Jetzt soll es eine Spur nach Asien geben.
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HamburgDie Jagd deutscher Behörden nach Steuersündern bringt die Schweizer Großbank UBS zunehmend in Erklärungsnot. Mit dem Ankauf von Daten des Instituts sind die Ermittler in den Besitz von Unterlagen gekommen, die belegen sollen, wie Schweizer Banken Steuerhinterziehern helfen, ihr Vermögen in Fernost zu verstecken. "Wir haben erstmals eine Papierspur nach Singapur", sagte ein Insider aus dem Umfeld des Finanzministeriums in Düsseldorf der "Financial Times Deutschland".

Sollte sich der Verdacht erhärten, würde dies die Kritiker des geplanten Steuerabkommens mit der Schweiz bestätigen. Gegner der Vereinbarung gehen davon aus, dass deutsches Schwarzgeld noch vor Inkrafttreten von der Schweiz in Steueroasen nach Fernost transferiert wird - umso die künftige Abgeltungsteuer zu umgehen.

Vorwürfe, dass die Banken dies für ihre Kunden arrangieren, weisen Schweizer Geldinstitute vehement zurück. Die UBS biete ihren Kunden "keine Unterstützung bei Handlungen, die der Umgehung ihrer Steuerpflichten dienen", hieß es am Donnerstag in einer Stellungnahme der Bank. Auch gebe es seit der Ankündigung des Steuerabkommens "keine Zunahme von Anfragen nach Vermögenstransfers in andere Regionen".

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wird aber auch mal Zeit:

    http://www.deutsche-anwaltsvermittlung.de/allgemein/rechtsanwalt-paul-vogel-zeigt-steuerdatenkaeufer-an/

  • Ich glaube nicht an das was da aus Düsseldorf kommt. Die Betreffenden Personen müssten ja mehr als bescheuert sein so zu handeln. Spätestens nach der 2. CD hätten die doch gehandelt. Nur, ob da was da in die Welt gesetzt wird wirklich stimmt, das werden wir nie erfahren. Wir werden auch nie erfahren, ob der Verkäufer die 9 Mio. EUR welche NRW gezahlt haben soll versteuert wurden. Was viele nicht wissen, auch Gewinne und Umsätze aus kriminellen Handlungen sind steuerpflichtig. Wer's nicht glaubt werfe bitte einen Blick in § 40 Abgabenordnung.

  • "Oder steckt dahinter Methode: Dem „dummen“ Volk entschlossenes Handel vorgaukeln und gleichzeitig der Klientel, die einem am Herzen liegt, nicht weh tun?"

    Natürlich steckt Methode dahinter, man ist ja selber Klient und "muss" für sich sorgen. Sind die ganzen geheimen Konten und Stiftungen der CDU in der Schweiz und Liechtenstein schon vergessen (z.B. "Zaunkönig“ und die "Norfolk-Stiftung“)? Sicher haben auch einige prominente Politiker Konten in der Schweiz.

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