Steuerpolitik Spitzensteuersatz soll nicht erhöht werden

Die Spitzen von Union und SPD planen keine Steuererhöhungen. Die SPD verzichtet auf eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 45 Prozent. Vertreter der Wirtschaft hatte zuvor vor einer Erhöhung gewarnt.
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Die SPD hatte für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes plädiert. Quelle: dpa
Einkommensteuererklärung

Die SPD hatte für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes plädiert.

(Foto: dpa)

BerlinDie Spitzen von Union und SPD planen keine Steuererhöhungen. Anders als von der SPD ursprünglich gefordert soll auch der Spitzensteuersatz nicht erhöht werden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Verhandlungskreisen erfuhr. Die SPD hatte eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 45 Prozent verlangt. Auch das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete, es bleibe bei der Höhe des Spitzensteuersatzes.

Die Gremien von Union und SPD müssen den Sondierungsergebnissen noch zustimmen. Bei der SPD kommt es auf einen Parteitag an, der grünes Licht für mögliche Koalitionsverhandlungen geben soll. Für die SPD-Spitze kam es bei den Sondierungen deshalb darauf an, ausreichend Erfolge vorzuweisen, um die Basis zu überzeugen.

DIHK-Präsident Eric Schweitzer hatte die Sondierer von Union und SPD zuvor vor Steuererhöhungen gewarnt. „Wir haben auf vielen Gebieten Nachholbedarf, aber ganz sicher nicht beim staatlichen Einsammeln von Geld“, sagte Schweitzer am Donnerstag in Berlin. „Wenn ab einem Jahresertrag von 100.000 Euro gar nicht mehr entlastet oder sogar mehr Steuern gezahlt werden sollen, dann trifft das rund 200.000 deutsche Unternehmen. Wir sprechen hier vom Herz des deutschen Mittelstandes.“

Gerade auch diese Unternehmen stünden oft weltweit im Wettbewerb. Länder wie die USA, Großbritannien und Frankreich würden künftig die Unternehmenssteuern senken – „während Deutschland glaubt, seine Wirtschaft noch stärker zur Kasse bitten zu können“. Es sei im Gegensatz eine Entlastung nötig.

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  • dpa
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2 Kommentare zu "Steuerpolitik: Spitzensteuersatz soll nicht erhöht werden"

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  • Jetzt lachen sie alle. Was für eine grandiöse Show und das dumme Volk hat die Propaganda von Freiheit und Demokratie wieder einmal geschluckt.

    Noch ein paar Steuern hier und da, den Rest des Sozialstaates abbauen, NetzDG 2.0 mit Knastoption, noch mehr Minderjährige bei der Bundeswehr, noch mehr Budget für die Bundeswehr. So geht das.

  • Wer erhöht sich schon selbst die Steuer, da seien sämtliche Krähen vor.

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