Steuerschätzung: Weniger Steuereinnahmen als geplant

Steuerschätzung
Weniger Steuereinnahmen als geplant

Ersten Schätzungen zufolge müssen Bund, Länder und Gemeinden mit weit weniger Steuereinnahmen auskommen als bislang gedacht. Doch auf längere Sicht werden die Einnahmen trotzdem kräftig steigen.
  • 13

BerlinBund, Länder und Gemeinden müssen bis zum Jahr 2017 mit 13,2 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen auskommen als bisher geplant. Das teilte das Bundesfinanzministerium am Mittwoch in Berlin nach Abschluss der dreitägigen Beratungen des „Arbeitskreises Steuerschätzung“ mit.

Danach ist allein für dieses Jahr im Vergleich zur letzten Steuerschätzung mit Mindereinnahmen von 2,8 Milliarden Euro zu rechnen. Davon entfällt aber nur ein kleinerer Teil auf Ausfälle wegen der schwächeren Wirtschaft. Der Rest ist Folge von Rechtsänderungen. Dieser Trend setzt sich in den Folgejahren fort.

Trotz der vorausgesagten Ausfälle werden die Einnahmen für den Staat aber weiter kräftig steigen - nur etwas langsamer als noch im Herbst geschätzt. Im Jahr 2017 dürfte der Staat nach der aktuellen Prognose 704,5 Milliarden Euro Steuern einnehmen. Das wären immer noch etwa 100 Milliarden Euro mehr als 2012.

Kommentare zu " Steuerschätzung: Weniger Steuereinnahmen als geplant"

Alle Kommentare
  • Endlich eine gute Nachricht, denn dann können die Politikheinis weniger Blödsinn investieren.

  • 'Weniger Steuereinnahmen als geplant? -- Doch auf längere Sicht werden die Einnahmen trotzdem kräftig steigen'
    Da bin ich aber erleichtert, ich dachte schon, meine Beamtenpension wird auf Rentenniveau gekürzt.... (Achtung, Satire! Ich bin gar kein Beamter...)

  • Naja, unter Frau Merkel wuchsen die Steuereinnahmen von 450 Mrd auf 610 Mrd € im Jahr an. Ein Überschuss zur Schuldentilgung - leider Felanzeige. Schäuble ist eben überfordert. Sollte jetzt der Rettungsschirm oder gar Target 2 eingelöst werden, dann reden wir über ganz andere Fehlbeträge. Am Horizot wirds dunkel leibe Sparer

Serviceangebote