Stichwahlen in Bayern
Augsburg wird schwarz

Bei den Oberbürgermeister-Stichwahlen in Bayern wird es in mehreren bayerischen Städten Machtwechsel geben. Nach ersten Trendmeldungen lag in Bayerns drittgrößter Stadt Augsburg der CSU-Herausforderer Kurt Gribl klar vor SPD-Amtsinhaber Paul Wengert.

HB MÜNCHEN. In Würzburg war ein Erfolg des SPD-Herausforderers Georg Rosenthal gegen die CSU-Oberbürgermeisterin Pia Beckmann möglich. In Passau lag SPD-Herausforderer Jürgen Dupper klar vor CSU- Oberbürgermeister Albert Zankl. In Regensburg kann dagegen CSU-Oberbürgermeister Hans Schaidinger sein Amt voraussichtlich gegen den SPD-Kandidaten Joachim Wolbergs verteidigen.

Einen grünen Landrat wird es in Deutschland weiterhin nicht geben. Der Verkehrsexperte Christian Magerl unterlag in Freising deutlich gegen den von den Freien Wählern nominierten Michael Schwaiger. Beide hatten sich gegen den Ausbau des Flughafens der Landeshauptstadt um eine dritte Startbahn profiliert, der zum Teil auf Landkreisgebiet liegt. Der CSU-Bewerber war bereits im ersten Wahlgang ausgeschieden.

In den Stadträten der kreisfreien Städte und den Kreistagen hatte die CSU vor zwei Wochen nur noch 40 Prozent der Stimmen errungen, 5,5 Prozent weniger als vor sechs Jahren. Parteichef Erwin Huber (CSU) hatte dafür das kürzlich in Kraft gesetzte strikte Rauchverbot als einen Grund ausgemacht, das deshalb eilends gelockert wurde.

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