Stickstoffdioxid in Dieselabgasen Diese Städte haben ein Problem mit dreckiger Luft

Eine neue Bilanz des Umweltbundesamtes zeigt, dass die Luftverschmutzung durch ältere Dieselautos sinkt. Doch rund 70 deutsche Städte überschreiten nach wie vor den Grenzwert beim Stickstoffdioxid.
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Neue Berechnungen: Diesen Städten droht das Diesel-Verbot

Neue Berechnungen: Diesen Städten droht das Diesel-Verbot

BerlinDie Luftverschmutzung durch Dieselabgase in deutschen Städten ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft bei Stickstoffdioxid (NO2) zum Schutz der Gesundheit wurde noch in rund 70 Kommunen statt wie 2016 in 90 Städten überschritten, wie das Umweltbundesamt (UBA) nach ersten Schätzungen am Donnerstag mitteilte.

Die höchste Belastung mit NO2 gab es trotz eines leichten Rückgangs in München. Den vorläufigen Daten zufolge haben 36 weitere Städte den Grenzwert sicher überschritten:

Städte mit sicherer Überschreitung

2017

Jahresmittelwert

2016

Jahresmittelwert

2017

München
8078
Stuttgart
8273
Köln
6362
Reutlingen
6660
Hamburg
6258
Düsseldorf
5856
Kiel
6556
Heilbronn
5755
Darmstadt
5552
Ludwigsburg
5351
Dortmund
5150
Wiesbaden
5350
Berlin
5249
Freiburg im Breisgau
4149
Oberhausen
4849
Oldenburg (Oldb)
5049
Wuppertal
4949
Hagen
5148
Mainz
5348
Tübingen
4848
Frankfurt am Main
5247
Solingen
47
Aachen
4946
Gelsenkirchen
4846
Leverkusen
4546
Limburg a.d. Lahn
6045
Mannheim
4645
Augsburg
4644
Hannover
5544
Ludwigshafen am Rhein
4644
Osnabrück
4844
Halle (Saale)
4643
Leonberg
4743
Nürnberg
4643
Gießen
4442
Essen
5141
Regensburg4241
Quelle: Umweltbundesamt

Bei 29 Städten ist es „wahrscheinlich“, dass sie die Grenzwerte überschreiten:

Städte mit „wahrscheinlicher“

Überschreitung 2017

Jahresmittelwert

2016

Düren
60
Backnang
56
Marbach am Neckar
55
Esslingen am Neckar
54
Offenbach am Main
51
Bochum
50
Paderborn
50
Bielefeld
49
Bonn
49
Herrenberg
49
Mühlacker
49
Ravensburg
49
Siegen
48
Hürth
47
Leinfelden-Echterdingen
47
Pleidelsheim
47
Herne
45
Mülheim an der Ruhr
45
Neuss
45
Witten
45
Heidenheim an der Brenz
44
Hildesheim
44
Kuchen
44
Mönchengladbach
44
Schwerte
44
Bensheim
43
Dinslaken
43
Hameln
43
Schwäbisch Gmünd43
Quelle: Umweltbundesamt

Den Grenzwert sicher wieder eingehalten haben demnach zehn Städte, die 2016 noch darüber lagen: Dresden, Koblenz, Leipzig, Bremen, Fulda, Kassel, Norderstedt, Würzburg, Marburg und Potsdam. Weiteren 15 Städten gelang dies wahrscheinlich.

Das Umweltbundesamt sammelt und bewertet die Daten von über 500 Messstationen deutschlandweit. Nicht alle Stationen arbeiten vollautomatisch. Die manuell ermittelten Werte liegen für 2017 noch nicht vor. Das Amt hat daher für einige Städte nur eine Einschätzung abgegeben, ob sie den Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft bei Stickstoffdioxid (NO2) im Jahresmittel einhalten oder nicht.

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  • dpa
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3 Kommentare zu "Stickstoffdioxid in Dieselabgasen: Diese Städte haben ein Problem mit dreckiger Luft"

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  • Wer sich, wie in Stuttgart, einen Grünen zum OB wählt und meint, damit wären Umweltprobleme in den besten Händen, täuscht sich.

    Damit die Zahl der Taxen nicht ausufert, sind für die Vergabe von Taxilizenzen allein die Kommunen zuständig.

    In London erhält nur noch eine neue Lizenz, wer ausschließlich E-Taxen einsetzt.

    Geht also!

  • München überholt Stuttgart bei der Luftverschmutzung durch Dieselabgase! Bayern vorn!
    Die bayerische "C"SU-Regierung kümmert sich um die Sorgen der Bürger (sofern sie Diesel-Autos fahren)!

  • bei diesen Werten von "dreckiger Luft" zu redde, sind FAKED NEWS!

    viele Probleme sind hausgemacht und die Konsequenz aus der Verkehrsberuhigung, die durch IDIOTISCH-IDEOLOGISCHE GRUENE POLITIK sogar noch staatlich & EU subventioniert wurde! Imnse Planungsabteilungen waren und sind immer noch damit beschaeftigt, anstatt wichigere GENEHMIGUNGEN zu bearbeiten oder weitaus dringendere Planungen durchzufuehren!

    Mit Ampel-Schaltungen z.B., die den Durchgangsverkehr auf Postkutschen-Tempo reduzieren mit zu vielen Anpeln bei sehr kurzen Gruenphasen auf kurzen Streckenpassagen, die immer wirder ein Stopen & Anfahren verursachen, weil wenige Autos in der GRUEN-PHASE passieren koennen, ist eine Ursache.
    Innerstaedische Fahrbahn Verengungen und Reduzierung von 4-auf drei oder zwei Spuren, um einen gruenen Mittelstreifen einzubauen sind andere "Schikanen", wie man im Rennsprt sagt, um den Verkehrs-Fluss zu behindern.

    Raeder muessen Rollen......insbesondere auch die von Autos.
    SPD-& GRUENE haben in die Verkehrsadern in NWR ein ePlaque eingebaut, die man im Strom des der Durchblutung auf's strengste vermeiden soll.
    den man kann den Blutstrom nicht drosseln, ohne dass es zu einem fatalen Folgeschaden kommt!
    letztlich kann der Staat aber nur kontrolierend eingreifen, indem er die Uneinsichtigkeit &Unvernunft,soiwe Bequemlichkeit der Mobil-Buerger bei unnuetzen und ueberfluessigen Fahrten mit einer CITY-MAUT begegnet, so wie es in LONDON schon der Fall ist!
    Es muss finaziell weh tun, bis es quiekt.... um im krassen Jargon der SPD-Nahles-zu bleiben......
    Analogon: eintraegliche, oft unnoetige Geschwindigkeitsfallen ......als "Haushalts-Stuetzen".

    also,
    Gott zum Gruss, Leut' laufet mehr zufuss!




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