Stiftungsvorsitz
NRW verlangt Merkel-Machtwort zu RAG

Die schwarz-gelbe Koalition in Nordrhein-Westfalen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, im Streit um den RAG-Stiftungsvorsitz ein Machtwort zu sprechen. Den möchte bekanntlich RAG-Chef Werner Müller übernehmen, was die NRW-Landesregierung um jeden Preis verhindern möchte.

DÜSSELDORF. „Die Bundeskanzlerin darf die Diskussion über den Stiftungsvorsitz innerhalb ihrer Regierung nicht länger treiben lassen. Sie ist jetzt gefragt. Sie muss ein Machtwort sprechen“, sagte FDP-Fraktionschef Gerhard Papke dem Handelsblatt.

Scharf verurteile Papke das „immer blamabler werdende Postengezerre“ um die Führung der RAG-Stiftung. „Seit dem Theater um die Mitteilungen von Bundeswirtschaftsminister Glos hat das Postengeschacher Züge einer Realsatire angenommen“. Zehntausende Mitarbeiter der RAG hätten längst kein Verständnis mehr für Personalquerelen, die den Börsengang des Konzerns und damit die Zukunft ihrer Arbeitsplätze gefährdeten.

Eine weitere Vertagung des Problems bis zum Berliner Koalitionsausschuss am 18. Juni sei nicht akzeptabel. Die Voraussetzungen für den Börsengang der RAG müssten definitiv noch vor der Sommerpause geschaffen werden. Deshalb komme es jetzt auf jede Woche an, sagte Papke.

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