Deutschland

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Deutschland: Stimmen zum Wirtschaftswachstum

Im zweiten Quartal ist die deutsche Wirtschaft dank des boomenden Exports um 0,5 Prozent zum Vorquartal gewachsen. Das Statistsche Bundesamt gab jedoch bekannt, dass die Inlandsnachfrage stagnierte.

HB BERLIN. Politiker und Wirtschaftsvertreter sagten zu den BIP-Daten:

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Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) : „Wir haben ja als Bundesregierung gesagt, dass wir 1,5 bis zwei Prozent (Wirtschaftswachstum in diesem Jahr) erwarten. Ich gehe davon aus, dass wir nicht an der unteren Grenze dieser Erwartung bleiben, sondern höher abschneiden werden. (...) Diese wirtschaftliche Belebung ist sehr stark getragen von der Exportwirtschaft und ist noch nicht in ausreichender Weise in der Binnenwirtschaft angekommen.“

Matthias Wissmann, CDU-Wirtschaftsexperte: „Trotz eines Anstiegs des BIP um 0,5 Prozent steht die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland weiter auf wackligen Beinen. Der verfehlten Wirtschaftspolitik der rot-grünen Bundesregierung ist es zu verdanken, dass die Inlandsnachfrage nach wie vor nicht in Schwung kommt.“

Bernd Pfaffenbach, Wirtschaftspolitischer Berater des Bundeskanzlers: „Das BIP zeigt, dass der Aufschwung greift. Die BIP-Entwicklung ist ein Signal, das zur Verbesserung der Wirtschaftsstimmung beitragen wird.“

Bundesverband Deutscher Banken: „Die heute veröffentlichten Zahlen bestätigen, dass sich die deutsche Wirtschaft im gesamten ersten Halbjahr 2004 recht robust entwickelt hat. Hinter den insgesamt zufrieden stellenden Wachstumszahlen verbirgt sich allerdings ein nach wie vor sehr unausgewogenes Konjunkturbild.“

Anton Börner, Präsident des Bundesverbandes des deutschen Gross- und Aussenhandels: „Der Höhepunkt beim Wirtschaftswachstum wurde im zweiten Quartal erreicht. Grund dafür ist, dass sich die konjunkturelle Dynamik in den Wachstumsregionen dieser Welt abschwächt. Damit verliert die Binnenwirtschaft den dringend notwendigen Treibstoff. Denn bisher kamen die Wachstumsimpulse für das BIP allein vom Außenhandel sowie der Import- und Exportwirtschaft.“

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