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Strafbefehl gegen 24-Jährigen: Kinderporno-Verdacht auch bei der CDU

In der baden-württembergischen CDU steht ein Kommunalpolitiker aus dem Raum Pforzheim unter Verdacht, kinderpornografische Bilder und Dateien besessen zu haben. Laut einem Zeitungsbericht hat der 24-Jährige die Kinderpornos auf seinem Rechner gespeichert.

HB STUTTGART. Der junge Mann habe beim Amtsgericht Einspruch gegen einen Strafbefehl in Höhe von 6 000 Euro eingelegt.

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Die Ermittler waren dem Angeklagten nach Aussage der Staatsanwaltschaft Pforzheim auf die Spur gekommen, als sie bei einem ausländischen Anbieter von Kinderpornografie auf Kreditkartendaten stießen, wie die Zeitung berichtete. Die Staatsanwaltschaft Pforzheim war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Laut CDU-Kreisverband Enzkreis/Pforzheim handele es sich um ein Mitglied Ortsvorstandes Friolzheim. In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung hieß es, es handle sich zwar um ein laufendes Verfahren, dessen Ausgang selbstverständlich noch abzuwarten sei.

„Es ist jedoch festzustellen, dass die Straftaten im Bereich der Kinderpornografie besonders schwere und abscheuliche Handlungen darstellen, die es mit der ganzen Härte des Gesetzes zu ahnden gilt“, sagte Kreisvorsitzender Stefan Mappus, der zugleich Fraktionschef der Partei im Stuttgarter Landtag ist. Solche Verhaltensweise seien gerade für eine Partei, die sich den christlichen Grundwerten in besonderem Maße verpflichtet fühle, in keiner Weise tolerierbar.

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