Streik bei der Post
SPD schlägt sich auf die Seite der Arbeitnehmer

Die streikenden Mitarbeiter der Deutschen Post bekommen Rückendeckung aus der Politik. Die stellvertrende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig sagte bei einer Kundgebung in Berlin, es sei Zeit, „dass wir uns einmischen“.
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BerlinDie SPD schlägt sich im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post auf die Seite der Arbeitnehmer. „Wenn wir das Gefühl haben, dass man aus guten Tarifverträgen aussteigt und Tarifflucht begeht, dann ist es Zeit, dass wir uns einmischen“, sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig am Dienstag auf einer Streikkundgebung in Berlin.

Die Politik sei bei der Post oft eingesprungen und habe ihre Situation gestärkt. Daher habe sie nun einen Anspruch darauf, dass sich der Vorstand an Regeln halte und auf faire Arbeitsbedingungen schaue.

Die Gewerkschaft Verdi hatte der Post Einschüchterung von Streikenden vorgeworfen. SPD-Chef Sigmar Gabriel habe sich daher an den Post-Vorstand gewandt und „darauf aufmerksam gemacht, dass man sich an die Regeln hält“, sagte Schwesig.

Post-Mitarbeiter sind seit mehr als zwei Wochen in einem unbefristeten Streik. Am Dienstag waren rund 31 000 Beschäftigte dazu aufgerufen. Laut Post werden etwa 80 Prozent der Briefe und Pakete pünktlich befördert. Millionen Lieferungen verzögern sich aber jeden Tag. Gestreikt wird vor allem, weil die Post Regionalgesellschaften für die Paket-Zustellung gegründet hat, bei denen nach niedrigeren Tarifen bezahlt wird.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • "SPD-Chef Sigmar Gabriel habe sich daher an den Post-Vorstand gewandt und „darauf aufmerksam gemacht, dass man sich an die Regeln hält“, sagte Schwesig."

    Die "richtige" Partei, die den deregulierten Arbeitsmarkt und den Privatisierungs- Wahn, den die SPD selber unter ROT/GRÜN entfesselt hat, Stellung bezieht ! Alibi-Politik ?

    Zu spät liebe SPD, für mich nicht mehr wählbar, in dieser Besetzung und mit dieser "Politik" !

  • Für Rentenbezieher ist das politische "sich Kümmern" offensichtlich ausgeschlossen und selbst soziale Institutionen fühlen sich selbst bei Kleinstrentenbezieher nicht zuständig:
    VBL zuzügl. 1% (Zahlbetrag von 134,58 auf 135,93)
    Deutsche Rentenvers. zuzügl. ~2,05% (Zahlbetrag von 355,59 auf 363,06)
    Ansprüche werden NICHT geltend gemacht, aber der Strick ist bereits gekauft.
    Nichts mit "plus 10%" (Politiker 2*5)
    Nichts mit "...aber mindestens 'X' EURO" bei Minieinkünfte (auch öffentlicher Dienst)
    Dafür ist gerade der Friseir um 25% teurer geworden.

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